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Pösing
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Extremsport

Rainer Steinberger will es 2015 wissen

Zum Auftakt tritt der Triathlet aus Pösing ab Donnerstag in Slowenien in die Pedale — zum ersten Mal in einem Zweier-Team.
Von Thomas Mühlbauer

Steinbergers erste große Herausforderung ist das Race Around Slovenia. Zusammen mit seinem Teampartner Pierre Bischoff (links) will er vom 7. bis 10. Mai Erfahrungen sammeln.
Steinbergers erste große Herausforderung ist das Race Around Slovenia. Zusammen mit seinem Teampartner Pierre Bischoff (links) will er vom 7. bis 10. Mai Erfahrungen sammeln. Foto: rtn

Pösing.Rainer Steinberger will es wieder wissen in diesem Jahr – und zwar richtig. So hat er seinen Rennkalender voll gepackt. Der Extremsportler aus Pösing steht nun kurz vor seiner ersten großen Herausforderung in diesem Jahr. Er wird vom 7. bis 10. Mai beim Race Around Slovenia mit einer Streckenlänge von 1189 Kilometern und rund 13  860 Höhenmetern an den Start gehen.

Das Rennen unterscheidet sich grundlegend von den bisherigen. Denn zum ersten Mal ist Steinberger in einem Zweier-Team unterwegs. Sein Partner ist der deutsche Extremradsportler Pierre Bischoff. Die beiden haben sich im vergangenen Jahr beim Race Across the Alps kennengelernt.

Zweier-Team mit Pierre Bischoff

Tritt wieder in die Pedale: Rainer Steinberger
Tritt wieder in die Pedale: Rainer Steinberger Foto: rtn

Wie Steinberger sagt, hat er in diesem Jahr sehr früh mit dem Training begonnen. Zudem habe er in diesem Jahr ausgesprochen viele Rennen geplant. Für das Race Around Slovenia mit Bischoff hat er sich kein konkretes Ziel gesetzt. Erst einmal sehen, wie das Zusammenspiel funktioniert. Aber, es könnte durchaus erfolgreich werden. Pierre Bischoff war im Herbst ein paar Tage in Pösing zum gemeinsamen Training. Schnell war klar, dass das Teamwork gut funktioniert, so entstand dann auch die Idee für das Zweier-Team. Die Strecke in Slowenien schätzt der Pösinger als „mittelschwer“ ein, da sie auch längere und flache Passagen beinhaltet. Damit dürfte sie Rainer Steinberger liegen, denn gerade in flachen Passagen kann der Pösinger viel Druck auf das Pedal ausüben.

Wie Steinberger erklärte, habe er sich für Slowenien als Start in die Rennsaison entschieden, da das Race Around Slovenia sehr gut in den Rennkalender gepasst hat. Er hat schon die nächsten Ziele im Auge. Am 30. Mai startet er bei einem Triathlon in der Mitteldistanz (ein Kilometer Schwimmen, 100 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen) in Saalfelden in Österreich. Hier rechnet sich der Pösinger keine vordere Platzierung aus, vielmehr betrachtet er diesen Triathlon als Vorbereitung auf das „Rata“, das er in diesem Jahr zum dritten Mal bestreiten wird.

Eine Rechnung offen mit dem Rata

Wie er sagt, geht er bei Race across the Alps auch deswegen an den Start, weil er im vergangenen Jahr „etwas verloren hat, das er sich wieder zurückholen möchte“. Im vergangenen Jahr war er beim Rata in sehr guter Verfassung, rechnete sich sogar Siegchancen aus. Doch eine Bronchitis hatte ihn gestoppt. Angehen möchte er das Rennen mit einer Mischung aus Respekt und Herausforderung.

Steinbergers Rennkalender

  • 7. bis 10. Mai

    Race around Slovenia – 1189 Kilometer und 13 860 Höhenmeter

  • 24. Mai

    Sternenfahrt Straßkirchen mit 340 Kilometern

  • 30. Mai

    Trimotion Saalfelden (Triathlon)

  • 7. Juni

    Radmarathon Mitterdorf

  • 25. bis 28. Juni

    Race across the Alps – 540 Kilometer mit 14 000 Höhenmetern

  • 5. Juli

    Radmarathon Waldmünchen

  • 24. bis 26. Juli

    Nürburgring „Grüne Hölle“ (24-Stunden-Radrennen)

  • 19. September

    Regensburger Mittelbayerische Landkreislauf – 70 Kilometer (rtn)

Er will in diesem Jahr noch eins daraufsetzen, ohne bei der Platzierung ins Detail zu gehen, legt sich der ehrgeizige Extremsportler nicht fest. Im Rennkalender von Steinberger stehen auch die lokalen Radmarathon-Veranstaltungen. Es sei für ihn eine Selbstverständlichkeit zu starten, wenn sie schon in der Region ausgerichtet werden.

Der Nürburgring ruft wieder

Gegen Ende des Renn-Jahres steht als fester Bestandteil seines Programms das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring an. Hier geht Steinberger bereits das dritte Mal an den Start. Bei den ersten beiden Rennen in der Eifel wurde er jeweils Zweiter. Darum lautet sein Motto diesmal: „Aller guten Dinge sind drei“. Für den Saisonabschluss hat sich Rainer Steinberger etwas Besonderes aufgehoben – vorausgesetzt der Körper spielt mit. Er möchte beim Mittelbayerischen Landkreislauf mit einer Laufdistanz von 70 Kilometern antreten und zeigen, dass Radfahrer durchaus auch gute Läufer sind, was der Triathlet ja nicht das erste Mal beweisen würde.

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