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Bürgerversammlung

Gemeindeleben ist lebendig

Bürgermeister Pestenhofer legte seinen Rechenschaftsbericht ab. Er lobte das Engagement seiner Gemeindebürger.
von Ulrike Niklas

Zahlreiche interessierte Gemeindebewohner fanden sich im Bürgersaal des Gemeinschaftshauses zur Bürgerversammlung ein, bei der Bürgermeister Pestenhofer Rede und Antwort stand. Foto: Niklas
Zahlreiche interessierte Gemeindebewohner fanden sich im Bürgersaal des Gemeinschaftshauses zur Bürgerversammlung ein, bei der Bürgermeister Pestenhofer Rede und Antwort stand. Foto: Niklas

Reichenbach.Zur Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Franz Pestenhofer eingeladen, der zu Beginn die Zahlen der Regentalgemeinde offenlegte. Die Einwohnerzahl liegt unverändert bei 1304, wobei acht Geburten und 18 Sterbefälle zu verzeichnen waren. Insgesamt sechs Trauungen wurden durchgeführt und 14 Bauanträge eingereicht.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze liegt bei 964, sie ist beachtlich im Vergleich zur Einwohnerzahl. Zum Verwaltungs- und Vermögenshaushalt bezeichnete Pestenhofer die einzelnen Posten. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist gesunken auf 890 Euro/Einwohner. Die Umlagekraft geht seit 2008 stetig nach oben, auch muss mehr an den Landkreis abgeführt werden. Die Steuerkraft stieg, ebenso die Schlüsselzuweisungen und die Kreisumlage. An Einkommensteuer konnten 520537 Euro eingenommen werden. Die VG-Umlage Walderbach und Reichenbach wurde aufgeschlüsselt, ebenso die Entwicklung der Schulden erläutert. Die Schülerzahlen sind auf 186 gestiegen.

Pestenhofer zeigte die Baugebiete „Jägerruithstraße 3“ (vorgemerkt) und „Reichenbach West 2“ (Preis 70 Euro/Quadratmeter) sowie das Mischgebiet (35 Euro/Quadratmeter für nicht störendes Gewerbe). Die Landkreismusikschule ist eine gute Institution, an deren Kosten sich die Gemeinde gerne beteiligt. Der Bauhof wurde mit einem Kleintraktor ausgestattet. Pestenhofer lobte die Mitarbeiter für ihre Arbeit, unter anderem beim Winterdienst. Beklagt wurden nach wie vor die Geschwindigkeitsüberschreitungen. Der Führungsmannschaft der FF Reichenbach wurde gedankt, ebenso den Leiterinnen der Drachenkids.

Innovatives Kinderhaus

Das Kinderhaus St. Paulus verfügt über 96 Kindergartenplätze und zwölf Krippenplätze. Am Nachmittag werden 30 Schulkinder von der 1. bis 4. Klassen betreut. Inklusion ist im Kinderhaus fest verankert. Das Kinderhaus erhält am 6. Juli ein Playmobilschiff mit 12 mal 3 Meter mit großer Schiffstaufe und Piratenfest. Weiter nimmt es an einem Modellversuch „Medienkompetenz in der Frühpädagogik“ teil. Das Gemeinschaftshaus ist zu einer der bedeutendsten Städtebaumaßnahme geworden, es ist ortsprägend und ein besonderer Blickfang. Was die Kirchensanierung anbetrifft, so ist ein neuer Volksaltar in Auftrag gegeben, die Renovierung der Seitenaltäre, der Kanzel und des Hochaltarbilds soll bis Ende des Jahres erfolgen. Durch den Landkreis wird ein sogenannter „Rufbus“ eingesetzt. Die Fahrzeiten werden noch bekanntgegeben.

Dies zeigte sich nicht zuletzt an den beeindruckenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr, weiter auch am Faschingszug, der Nacht der Lichter, den Ferienaktionen von Gemeinde, Schützenverein und Burschenverein sowie Fischerstammtisch mit der FF Dieberg. Die Leichtathleten haben zum dritten Mal in Folge den Multicup gewonnen. Die Aktion „Sauberes Dorf“ wurde durch die Einrichtung der Barmherzigen Brüder organisiert.

Salzlager ist geplant

Die Gemeinde ist weiter Mitglied am Projekt „Marktplatz der Generationen“. Eine Veranstaltung hierzu findet am 24. Mai um 17 Uhr im Gemeinschaftshaus statt. Als Maßnahmen für 2019 sind die Errichtung eines Salzlagers geplant, der Ausbau des Kirchsteigs, ein barrierefreier Zugang zur Friedhofskapelle, weiter befinden sich der Radweg Reichenbach – Nittenau und die Gestaltung des Regenufers in Planung.

In der Diskussion kam ein Einwand zum Winterdienst, der sich jedoch als haltlos erwies. Die Aufstellung weiterer Hundetoiletten wurde angeregt, und dass die Sinkkästen zu leeren sind. Abschließend dankte Pestenhofer der Geistlichkeit und der Einrichtung der Barmherzigen Brüder für die gute Zusammenarbeit. Weiter wurde VG-Vorsitzendem Josef Höcherl und der Verwaltung besonderer Dank ausgesprochen, ebenso den zahlreichen Helfern in Kirche und Gemeinde.

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