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Über Herausforderung im Ort informiert

Einen Besuch stattete MdL Dr. Gerhard Hopp Reichenbach ab, wo er sich mit Bürgermeister Franz Pestenhofer austauschte.
Ulrike Niklas

Alexander Spreitzer stellte den Besuchern seinen Betrieb vor.  Foto: run
Alexander Spreitzer stellte den Besuchern seinen Betrieb vor. Foto: run

Reichenbach.Als erstes stand der Besuch der Schreinerei Spreitzer am Ortsrand von Reichenbach durch Dr. Hopp, Bürgermeister Pestenhofer, 3. Bürgermeister Christian Freisinger und den CSU-Ortsvorsitzenden Helmut Deinhart auf dem Programm. Firmeninhaber Alexander Spreitzer stellte seinen Betrieb vor. Seit 115 Jahren ist dieser in Reichenbach ansässig, aktuell werden 14 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Jahre 1986 hat sein Vater die Schreinerei neu gebaut, nunmehr führt sie Alexander Spreitzer, der 1994 seine Tätigkeit in der Schreinerei aufnahm – in 4. Generation. Zwei Söhne lassen den Inhaber auf eine 5. Generation in der Schreinerei Spreitzer hoffen. Sein Vater war der Ansicht, sich nicht zu spezialisieren und Fensterbau und Möbelanfertigung zugleich anzubieten.

Dazu bekennt sich Alexander Spreitzer heute noch. Es wurden Büro, Bankraum mit Maschinenraum, das neu erbaute Kesselhaus sowie die Ausstellungsräume besichtigt. Mit zwei Filmvorführungen versuchte Spreitzer näherzubringen, wie spannend die Aufgabe des Handwerks sei und dass es – auch von Seiten der Politik – wichtig sei, hinter dem Handwerk zu stehen.

Dr. Hopp betonte, dass jeder, der im Handwerk eine Ausbildung macht, sehr gute Chancen habe. Dies solle auch bereits in Schulen praxisorientiert vermittelt werden. Weiter verwies Dr. Hopp auf die Kampagne „Handwerk macht Elternstolz“.

Bürgermeister Pestenhofer prophezeite, dass der Stellenwert des Handwerks mit Sicherheit steigen werde. Man brauche gelernte Leute quer durch das ganze Handwerk. „Wir als Gemeinde sind froh, einen solchen Handwerksbetrieb zu haben!“

Im Gemeinschaftshaus fand sich die Gruppe anschließend ein; hier gesellten sich 2. Bürgermeister Eduard Hochmuth und Kinderhausleiterin Monika Kulzer dazu. Sie stellte das Kinderhaus St. Paulus vor, das als eingruppiger Kindergarten im Jahr 1991 an den Start ging. Aktuell habe man die Genehmigung für 96 Kinder, zwölf Krippenplätze; zudem werde inklusiv gearbeitet. Schulkindbetreuung werde nicht nur am Nachmittag, sondern auch vor der Schule ermöglicht. Kulzer verwies darauf, dass in manchen Bereichen der Kinderbetreuung Handlungsbedarf bestünde; so sollte das Antragswesen bzgl. Inklusion in eine Hand gegeben werden. Beim Fachkräftemangel werde mehr Unterstützung erwartet.

Auch Bürgermeister Pestenhofer wollte dem Abgeordneten noch einige Anliegen mit auf den Weg geben. Dabei ging es um die Problematik von Baugebieten ohne Bauzwang, in denen Plätze nicht bebaut würden. Was den Rufbus betreff, sollte unbedingt als Ziel Nittenau mit aufgenommen werden, da sich hier viele Ärzte befänden. Die Haltestellen am Kloster und in Kienleiten am Berg liegen gut.

Pestenhofer verwies auf die besondere topographische Lage von Reichenbach, die aber auch, wie nun beim Ausbau des Kirchsteigs, besondere Herausforderungen mit sich bringe. Zum Abschluss lobte Hopp das Gemeinschaftshaus, das gut genutzt werde. So habe man aus einer schwierigen Situation das Beste gemacht. (run)

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