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Humor

Eine gelungene Premiere gefeiert

Die Schauspieler des Theaterstadels überzeugten mit Witz und Freude am Spielen.
Anton Feigl

Der Blasi hat seine liebe Not mit dem Mundwerk von seiner Gstasi. Foto: rto
Der Blasi hat seine liebe Not mit dem Mundwerk von seiner Gstasi. Foto: rto

Rettenbach.Nach dem großartigen Erfolg im vergangenen Jahr ging der Rettenbacher Theaterstadl nun am vergangenen Wochenende in die zweite Runde. Das Ensemble, das sich aus ehemaligen Landjugend-Theaterspielern zusammensetzte, konnte mit den drei Einaktern überzeugen und am Ende auf eine gelungene Premiere zurückblicken. Für die musikalische Unterhaltung in den Pausen sowie vor und nach den Aufführungen sorgte Andreas „xoxl“ Fuchs.

Unter der Leitung von Thomas Zierer vom Kultur-am-Höllbach-Team, der selbst leidenschaftlicher Theaterspieler ist, stellten die Darsteller ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Das Publikum durfte sich dabei auf viele bekannte, aber auch auf neue Gesichter freuen. Da es noch weitere Vorstellungen gibt und die Spannung erhalten bleiben soll, werden die Stücke nur kurz beschrieben: Im Stück „Der Gockelstreit“ kommt der Blasi (Erwin Schiegl) mit seiner besseren Hälfte Gstasi (Marianne Kainzbauer) recht gut aus, wenn er sein „Maul“ hält. Doch dann versucht er sich als Rechen-Genie. Da jedoch seine Additionen seine Frau betreffen und diese ihm dabei auf die Schliche kommt, hat er nicht viel zu lachen.

Beim „gebildeten Kaninchen“ ging es, wie der Name schon sagt, um ein Kaninchen, das nicht werfen wollte. Doch der gewiefte Viehhändler (Thomas Zierer) wusste Rat. Das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ ist eine deutsche Fernsehserie, die zwischen 1969 und 1972 ausgestrahlt wurde. Die Zuschauer sahen daraus Stück „Die Trompete“. Dabei klagte die Jungfrauenkongregation, vertreten durch Pfarrerköchin Ursula Attenberger (Irmgard Beil) und Vorsitzender Walburga Hirner (Marianne Kainzbauer), gegen den Schreiner und Musiker Bartholomäus Kaser (Alois Kulzer). Sie beschuldigt ihn, eine geweihte Trompete bei profanen Tanzveranstaltungen in den umliegenden Orten missbräuchlich eingesetzt zu haben – „Eine Todsünde und ein Verbrechen.“ Weitere Darsteller waren: Amtsrichter (Robert Wegmann), Wachtmeister (Stefan Pangerl), Flickschuster Vinzenz Wastlhuber (Thomas Zierer), Korbinian Kottmayr „Bürgermeister vo Doling“ (Georg Griesbeck) und Oberlehrer Benedikt Wagner (Erwin Schiegl).

Die Darsteller, die alle in früheren Jahren bei der Landjugend auf der Bühne gestanden haben, überzeugten mit viel Witz, Situationskomik und Freude am Spielen. Und das Publikum, das eine Humorwelle nach der anderen über sich ergehen lassen musste, sparte nicht mit Applaus.

Die nächsten Aufführungen sind diesen Freitag, 12. April, und am Samstag, 13. April, im Gasthaus Wagner „Zum Alten Wirt“. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Kartenreservierung sind im Gasthaus Wagner, Telefon (0 94 62) 4 96, möglich. (rto)

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