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Klage

Aus für das Windrad am Hohenbogen?

Ein Formfehler lässt die Hoher Bogen Bürgerwind GbR vor Gericht scheitern. Es fehlte ein Lageplan zum Standort.
Von Martin Hladik

Ein Windrad mit einer Nabenhöhe von 135 Metern will die Hoher Bogen Bürgerwind GbR auf dem Hohenbogen in der Nähe der Natotürme errichten.
Ein Windrad mit einer Nabenhöhe von 135 Metern will die Hoher Bogen Bürgerwind GbR auf dem Hohenbogen in der Nähe der Natotürme errichten. Symbolfoto: dpa

Rimbach.Ein Windrad mit einer Nabenhöhe von 135 Metern will die Hoher Bogen Bürgerwind GbR auf dem Hohenbogen in der Nähe der Natotürme errichten. Ein Vorhaben, das aus Naturschutzgründen und wegen des Denkmalschutzes der Türme auf großen Widerstand stoßen dürfte. Vorerst wollten die zwei vor Gericht anwesenden Gesellschafter aber nur einen Vorbescheid in einem Immissionsschutzverfahren. Das Landratsamt, vertreten durch die Juristin Martina Altmann und Ulrich Fleischmann vom Umweltschutz, hatte den Antrag abgelehnt, ebenso wie die Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Ludwig Fischer und Geschäftsleiter Josef Kaml.

Letztlich scheiterte der Prozess schon in den ersten Minuten. Der Vorsitzende Richter erklärte, dass in den Unterlagen ein Lageplan zum Standort des Windrades fehle. Ohne den sei eine Entscheidung nicht möglich. Für die Vollständigkeit der Unterlagen sei allein der Bauwerber zuständig. Nach kurzer Beratung zog die Bürgerwind GbR ihre Klage auf Anraten des Gerichts zurück – und muss die Kosten des Prozesses tragen.

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