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Besondere Kirchen besucht

Der Pfarrausflug führte heuer nach Altmühlfranken. In Neumarkt feierte Diakon Werner Müller eine Dankandacht.
Manfred Thurner

Die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Neumarkt war das letzte Ziel eines anstrengenden, aber interessanten Tages. Foto: Manfred Thurner
Die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Neumarkt war das letzte Ziel eines anstrengenden, aber interessanten Tages. Foto: Manfred Thurner

Roding.Altmühlfranken war am vergangenen Freitag das diesjährige Ziel des Ausflugs der Pfarrei Neubäu. Gleich zu Beginn begrüßte Johann Schmid, Mitglied des Pfarrgemeinderates Neubäu/Fronau, die Gäste aus der Pfarreiengemeinschaft, aus Roding, Obertrübenbach, Pösing und Gleissenberg, herzlich.

Als erste Station wurde die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein, eine, wie Manfred Thurner als Reiseleiter erzählte, der am meisten besuchten Marien-Heiligtümer in Bayern, ausgewählt. Die Kirche wurde von Papst Johannes Paul II, wie Wallfahrtsrektor Pfarrer Traub bei seiner Kirchenführung erwähnte, zur „Basilika Minor“, einem besonderen Gotteshaus, das die Insignien des Papstes beherbergen darf, erhoben. Der Geistliche machte seine Gäste mit den Schönheiten und Besonderheiten der Kirche vertraut. Dazu zählt der einzigartige Brunnenaltar mit dem Gnadenbild „Unserer Lieben Frau“, das heute auf dem Gnadenaltar steht und welches einst aus Rom mitgebracht wurde.

Das Wallfahrtslied des Gotteshauses bildete den Abschluss der Führung. Nach dem Mittagessen in einem der ältesten Gasthäuser Wemdings, einer Kleinstadt am Rande des Nördlinger Ries, führte die Fahrt nach Solnhofen. Der Ort ist wegen seiner Fossilienfunde bekannt. Dort wurde die „Sola Basilika“ besichtigt, eine der bedeutendsten Kirchenbauten des frühen 11. Jahrhunderts mit Siedlungsspuren aus der Mittelsteinzeit und Säulen aus der karolingischen Zeit. Die Teilnehmer tauchten tief in die Geschichte des Einsiedlers „Sola von Husen“ und der damaligen Zeit ein.

Nach so viel Geschichte hatten sich alle eine Kaffeepause verdient, bevor in Neumarkt die Wallfahrtskirche Maria Hilf darauf wartete, besucht zu werden. Zum Abschluss feierte Diakon Werner Müller mit den Ausflüglern in dem barocken Gotteshaus eine Dankandacht. Die Kirche zählt zu den fünf Marien-Heiligtümern der westlichen Oberpfalz, die Ende des 17. Jahrhunderts eine kleine Grabkapelle mit Kreuzweg erhielt. Schmid dankte am Ende der Fahrt Diakon Müller für die Andacht, Josef Schwarzfischer für die sichere Fahrt und Manfred Thurner für die Organisation. (rmt)

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