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Bundeswehr sagt „Mudrun“ in Roding ab

Das Sport-Abenteuer am 5. Juli kann wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Dafür gibt es für 2021 bereits große Pläne.

Der Charity-Mudrun 2020 in Roding muss abgesagt werden. Foto: Hanf
Der Charity-Mudrun 2020 in Roding muss abgesagt werden. Foto: Hanf

Roding.Der für Sonntag, 5. Juli, geplante Mudrun des Versorgungsbataillons 4 wird nicht stattfinden. Darüber informierte Kommandeur und Veranstalter Michael Hanisch. „Sie können versichert sein, dass es mir als Kommandeur und Verantwortlicher mit Blick auf die unglaublich große positive Resonanz auf die Veranstaltungen der letzten beiden Jahre nicht leichtfiel, diese Entscheidung zu treffen“, so Hanisch.

Aber angesichts der großen Herausforderungen und der unverändert angespannten Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie sei dies aus seiner Sicht die einzig logische und richtige Entscheidung. Sein Dank gilt allen, die bereits viel Herzblut in die Vorbereitung gesteckt und ihre Unterstützung zugesagt hatten.

Mud Race in Roding

Gesundheit steht an erster Stelle

Entscheidend für die Absage sei, dass sich aus heutiger Sicht die ungefährdete Durchführung des Laufes nicht verlässlich prognostizieren lässt. Für ihn und seine Soldaten stehe ungeachtet des guten Zwecks der Veranstaltung die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle. Zum anderen konzentriere man sich mit den Soldaten, die derzeit ihren Dienst an den Standorten fortführen, auf erforderliche Ausbildungen. Gleichzeitig halte er auch Kräfte bereit und habe Reserven u. a. an den Wohnorten geschaffen, um für mögliche Unterstützungen zur Bewältigung der Krise im Rahmen von Amtshilfe einen Beitrag leisten zu können.

Sport

Viel Schlamm und Dreck beim Mudrun

Fast 1000 Teilnehmer und über 11 000 Euro Spenden sprechen für sich: Im nächsten Jahr gibt es wieder einen Mudrun in Roding.

Wie geht es weiter mit dem Mudrun Hanisch: „Zu allererst habe ich die große Hoffnung, dass sich das Ausmaß der Corona-Pandemie durch die in unserem Land ergriffenen Maßnahmen und Regelungen weiter eindämmen und begrenzen lässt.“ Damit verbunden sei auch seine Zuversicht, dass die Gesellschaft die Herausforderungen und die Folgen der Krise erfolgreich bewältigen wird und enger zusammenrückt.

Geplante Neuerungen kommen 2021

„Auch im Sinne dieses gemeinsamen Erlebens und für den guten Zweck wollen wir gerne im nächsten Jahr den ,Mud Run for Invisible Heroes‘ in Roding fortsetzen und an die vielen positiven Erlebnisse der vergangenen beiden Jahre anknüpfen“, sagt Hanisch. Auf die vielen Neuerungen, die man für 2020 geplant hatte, könnten sich die Teilnehmer dann im nächsten Jahr freuen. So hofft der Kommandeur für 2021 wieder auf die tolle Unterstützung aus der Region, auf eine rege Teilnahme und einen hohen Spendenerlös zugunsten der versehrten Kameraden.

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