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Politik

Christina Neumann im Bundestag

Die Strahlfelderin nahm am Planspiel „Jugend und Parlament“ teil.

Die Strahlfelderin Christina Neumann und MdB Karl Holmeier im Plenarsaal des Deutschen Bundestags im Berliner Reichstagsgebäude  Foto: Büro Holmeier/Hapke
Die Strahlfelderin Christina Neumann und MdB Karl Holmeier im Plenarsaal des Deutschen Bundestags im Berliner Reichstagsgebäude Foto: Büro Holmeier/Hapke

Roding.Die von MdB Karl Holmeier nominierte Christina Neumann aus Strahlfeld konnte vor wenigen Tagen als eine von 317 Teilnehmern des diesjährigen Planspiels „Jugend und Parlament“ die parlamentarischen Verfahren des Deutschen Bundestages kennenlernen. Ziel war es, den 17- bis 20-Jährigen den Weg der Gesetzgebung in Deutschland praktisch vor Augen zu führen. Zu diesem Zweck diskutierten die Jugendlichen über drei fiktive Gesetzesvorhaben und einen Antrag, heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten.

Per Los wurden die Teilnehmer auf die verschiedenen politischen Gruppen aufgeteilt. Dadurch nahmen sie die Perspektiven anderer, vorher fremder, Gesinnungen und Vorstellungen ein. Das Planspiel sollte ausdrücklich nicht politische Inhalte vermitteln, sondern die parlamentarischen Arbeitsprozesse vermitteln.

Der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier erklärt hierzu: „Im Mittelpunkt des Planspiels stehen Entscheidungsfindung, Konfliktlösung und Kompromissfähigkeit – wie im wahren Parlamentsalltag. Die Jugendlichen lernen, auch bei unterschiedlichen Meinungen, Vorstellungen und Zielen, politisch zusammenzuarbeiten.“

Die Entscheidungsfindung fand in Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen statt. Highlight waren dabei die Abstimmungen im Deutschen Bundestag. Der Plenarsaal, das Herzstück der deutschen Demokratie, den eigentlich nur Bundestagsabgeordnete betreten dürfen, bot den angemessenen Rahmen für die teils hitzigen Debatten der Jugendlichen. Die abschließende Sitzung im Deutschen Bundestag wurde vom Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble persönlich geleitet. Der Bundestagspräsident dankte den Jugendlichen für ihr großes Engagement. In Zeiten, in denen „westliche Demokratien ein Stück weit unter Stress stehen“, sei dieses Engagement ein wichtiger Stützpfeiler unserer demokratischen Ordnung.

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