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FFW fischt toten Schwan aus dem Wasser

Das verendete Tier ist am Freitag an der Rodinger Regen Reib’n gesichtet worden. Die Feuerwehr Roding rückt mit dem Boot aus.
Von Rupert Schlecht und Thomas Mühlbauer

  • Dank Boot sind Rodings Feuerwehrmänner an den im Wasser treibenden Schwan herangekommen. Foto: rtn
  • Gleich setzen die Feuerwehrmänner das Boot auf das Wasser des Regens. Foto: rtn
  • Rodinger Regenreib’n – So heißt bezeichnenderweise jener Abschnitt des Regens im Landkreis-Westen, der am Esper in Roding eine Kurve beschreibt, ehe er seinen weiteren Lauf nach Regensburg nimmt, wo er am Grießer Spitz in die Donau mündet. Foto: rtn

Roding.Am Freitag haben mehrere Spaziergänger und Anwohner im Bereich der Rodinger Regenreib’n einen toten Schwan im Wasser gemeldet. Männer der Freiwilligen Feuerwehr Roding, gekleidet in weiße Schutzanzüge, haben den Vogel dann am Nachmittag aus dem Wasser geborgen, damit dieser untersucht werden kann.

Rodings Kommandant Konrad Bauer berichtet dazu auf Nachfrage unserer Zeitung, dass wegen Sichtung des Tieres bei der Stadt Roding entsprechende Anrufe eingegangen seien. Dann habe sich die Stadt mit dem Landratsamt Cham/Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Verbindung gesetzt, um abzuklären, wie weiter vorzugehen sei. Daraufhin sei aus Cham an die Stadt die Bitte herangetragen worden, die Feuerwehr solle das Tier bergen.

Diese, teilt Bauer mit, sei entsprechend ausgerückt – am Nachmittag, kurz nach 16 Uhr, mit Rüstwagen und Versorgungs-Lkw. Zwei Kameraden wurden in Schutzanzüge gesteckt, ehe sie sich im Schlauchboot auf den Regen begaben, um an das Tier zu gelangen.

Tote Vögel sind derzeit wieder ein sensibles Thema. Hintergrund: Nachdem in der Stadt Nittenau (Lkr. Schwandorf) der Ausbruch der Vogelgrippe (hochpathogenes aviäres Influenzavirus Typ H5N8) bei einem Wildvogel festgestellt worden war, wurde rund um den Fundort ein Sperrbezirk von drei Kilometern und ein zusätzliches Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern eingerichtet.

Da ein Teil des davon betroffenen Gebiets auch im Kreis Cham liegt, hatte das Landratsamt Cham im Landkreiswesten einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet festgelegt (wir berichteten).

Wie der Kommandant der Feuerwehr Roding, Konrad Bauer, am Freitag vor Ort wissen ließ, werde der tote Schwan für weitere Untersuchungen den Veterinären in Cham übergeben.

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