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Gesundheit

Mit Gebetbuch und Blasenpflaster

Rodinger Rettungskräfte waren bei der Wallfahrt nach Altötting im Einsatz.

Auch heuer waren wieder viele Versorgungen nötig, um den Pilgern bei der Wallfahrt auf die Beine zu helfen. Foto: Dietl/BRK
Auch heuer waren wieder viele Versorgungen nötig, um den Pilgern bei der Wallfahrt auf die Beine zu helfen. Foto: Dietl/BRK

Roding.Jedes Jahr findet an den Tagen vor Pfingsten Deutschlands größte Fußwallfahrt statt. Die Pilgerreise ging von Regensburg über Geiselhöring, Dingolfing und Massing nach Altötting, wo mit dem Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer ein Gottesdienst gefeiert wurde.

Die meisten der rund 8000 in Altötting ankommenden Pilger starten in Regensburg. Von Donnerstag bis Samstag wird eine Wegstrecke von 111 Kilometern zurückgelegt. Das ist eine enorme Herausforderung für Kreislauf und Körper, die einige Wallfahrer an ihre Grenzen führt. Ein Großaufgebot des BRK ist notwendig, um die Pilger zu versorgen. Wie in den vergangenen Jahren unterstützte die Bereitschaft Roding die 68 Regensburger Einsatzkräfte mit einem Rettungs-, einem Kranken- und einem Mannschaftstransportwagen samt acht Rettungssanitätern sowie Dr. Nicole Diederich als Notärztin. Neben medizinischen Herausforderungen, wie Blasenversorgungen, Salbenverbänden und Kreislaufbeschwerden, halfen die Rodinger Kräfte auch bei Versorgungsstationen oder dem Aufbau von Sanitätsstationen mit. Nach der Ankunft in Altötting wurden vor und während des Pfingstgottesdienstes noch die letzten Blasen und Kreislaufbeschwerden der Wallfahrer versorgt. Anschließend wurde die gemeinsame Heimreise angetreten.

Doch auch nach der Ankunft in Roding war der Einsatz noch nicht beendet. Es wurden umgehend alle Fahrzeuge gereinigt, betankt und alle Verbrauchsmaterialien aufgefüllt und somit die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Dank der herzlichen Aufnahme durch die Regensburger Kollegen hatten die Rodinger Helfer drei unvergesslich schöne Tage und haben vor, die Wallfahrt auch nächstes Jahr wieder zu unterstützen. Großer Dank galt dem Chamer Rettungsdienstleiter Michael Daiminger für seinen Rückhalt und die Bereitstellung von Fahrzeugen sowie Carolin und Josef Daiminger von der Marien-Apotheke für die Materialspende.

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