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Fasenacht

Am „nasch’n Pfinsta“ zünftig gefeiert

Die Pillmersrieder Au-Talschützen wagten einen Neuanfang einer Faschingsgaudi im Vereinslokal im Gasthaus Antoniuswirt.

  • „Flower Power“ Maid und Zebra
  • Das „überspannte Frauenzimmer“
  • Die schönsten Masken wurden prämiert. Fotos: wsk

Rötz. „Früher“, so sagt man, „war im Fasching noch mehr los als heutzutage“. Auch im Rötzer Oberland, als noch vor Jahren die närrische Zeit mit dem besucherträchtigen Weiberfasching am „Unsinnigen Donnerstag“ beim Antoniuswirt in Pillmersried auf den Höhepunkt zusteuerte.

Um diese Tradition wieder aufleben zu lassen, kam den Verantwortlichen der Au-Talschützen entsprechend dem Motto „Wenn viele das Gleiche tun muss es noch lange nicht das selbe sein“ die Idee einer „Naschn Pfinsta Gaudi“. Mit Live-Musik, einer Einlage, Barbetrieb und Maskenprämierung war alles für einen vergnügten Faschingsabend vorbereitet.

Wohl in erster Linie wegen vieler anderer Veranstaltungen zeitgleich an diesem Tag, war der Gästeandrang zu Beginn der Premiere zwar noch etwas verhalten. Im Laufe des Abends füllte sich jedoch zunehmend der Saal in der Faschingshochburg mit Gästen aus nah und fern.

„Wir haben es halt einfach mal probiert“, freute sich Schützenmeisterin Monika Bucher unter der illustren Gästeschar auch zahlreiche Maschkerer begrüßen zu können. Nicht zuletzt galt ihr Gruß den vier gestandenen Musikern der „Winnetou- Combo“, die von Beginn an mit einem abwechslungsreichen Repertoire an Schlagern, Hits und Stimmungsliedern den Geschmack der Besucher trafen und für ein unbeschwertes Tanzvergnügen sorgten.

Keine Mühen hatten die Au- Talschützen gescheut und für eine gelungene Einlage eigens aus Paris den berühmten Maler „Pierre“ (Monika Bucher) und seine aufreizende Assistentin „Jaqueline“ (Alfons Schuhbauer) „einfliegen“ lassen. Ganz ohne Farbe, Pinsel und Leinwand, stattdessen mit ausgesuchten Gästen zauberte Pierre so manches „Bild“ – etwa eines „überspannten Frauenzimmers“ oder das eines „Armleuchters“ aufs Tanzparkett.

Bei den vielen Maskierten durfte auch eine Prämierung der schönsten Masken nicht fehlen. Platz drei ging dabei an „drei ältere Damen“ aus Döfering, Platz zwei an die „Hippies“ aus Pillmersried und Platz eins an „Zebra und Eskimo“ aus Thanstein.

Bis weit nach Mitternacht wurde zu den vertrauten Melodien der Musikband eifrig das Tanzbein geschwungen. In der Bar fand die gelungene Premiere der „Naschn Pfinsta Gaudi“ schließlich ihren Ausklang. (wsk)

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