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Fasching

Die Senioren stürmten das Narrenschiff

Der Heinrichskirchner Pfarrgemeinderat hatte ein bühnenreifes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm vorbereitet.

  • Der Pfarrgemeinderats-Chor bei seiner Begrüßung Fotos: wsk
  • Beim „G-Sketch“ begannen alle Wörter mit „G“
  • Die schönsten Masken wurden prämiert

Rötz.Die Senioren der Pfarrei Heinrichskirchen waren am Sonntag beim traditionellen Faschingsnachmittag eingeladen, gemeinsam mit der „Crew“ des Pfarrgemeinderates und weiteren „Passagieren“ im Gasthaus Kraus das Narrenschiff zu stürmen.

Mit einem herzlichen „Grüß Gott alle mitanand – Helau, Alaaf und Ahoi heisst’s heut bei uns im Oberland“ begrüßte PGR-Käpt’n Irene Höcherl dazu die stattliche Seniorenmannschaft, darunter auch fesch gekleidete Maschkerer, Pfarrer Hans Bayer im Bergsteiger- Look und nicht zuletzt Schiffsmusikant Sepp Killermann. „Doch beim Narrenschiffstürmen miasst’s ihr uns fei unterstützn – net bloß zuaschaun und staad dositzn“. „Auf geht’s, macht scharf die Kanonen – keiner darf heit sich bei uns schonen“, gab Kapitän Irene die Losung aus.

„Langeweile ist passe“

Auch heuer hatte der Pfarrgemeinderat mit Pfarrer Hans Bayer wieder ein bühnenreifes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm vorbereitet. „Langeweile ist passe – jetzt heissts singa, lacha, schunkeln – Ahoi, lasst’s uns damit ofanga glei!“ Gesagt, getan stimmte der PGR-Chor gleich mit einem heiteren Begrüßungslied aufs „Entern“ ein.

Im Sketch von Loriot waren sich Karin Maier und Hans Schöberl total uneins, ob das „Frühstücksei“ nach viereinhalb Minuten kochen nun weich oder eben nur „gefühlsmäßig“ weich ist. Rößl-Wirtin Emma Kraus und Sepp Killermann – wie könnte es anders sein als einziger Gast, lamentierten über Land und Leute der St. Nikolauspfarrei.

Zwischen den mit viel Beifall bedachten Einlagen spielte Musikus Sepp mit seiner Harmonika so manch vertraute Melodien zum mitsingen und mitschunkeln. Sodann sorgte einmal mehr Pfarrer Hans Bayer mit seiner bewährten Sketch-Partnerin Käthi Schmidt für eine besondere Einlage. Im „G-Sketch“ mussten alle Wörter mit „G“ beginnen. „Nicht einfach, aber unser Pfarrer braucht immer etwas Ausgefallenes“ meinte die PGR-Sprecherin dazu.

Bei der folgenden Kaffeerunde mit selbst gebackenen Kuchen und Torten gönnten sich die Senioren und „Akteure“ verdientermaßen eine erste Stärkung.

Beim „Arztbesuch“ wunderte sich Frau Doktor (Irene Höcherl) über den ausgezeichneten Untersuchungsbefund des Patienten (Michael Ferstl). Kein Wunder, hatte der doch gleich den Urin der ganzen Familie einschließlich des Hundes zur Probe mitgebracht. Ein weiters Mal krachte die Stimmungskanone und schon schlängelte sich eine Polonaise durch die Wirtshausstube.

Wer es noch nicht wusste, dem brachte es Wunderheiler Stiefelhausen (Silvia Lößl) samt Mitarbeiterin (Gertraud Schmidt) zu Gehör: „A Glaserl Eigenurin inhalieren, man sofort Heilung tut spüren“.

Im gespielten Witz vom Besuch des Schulrates (Pfarrer Bayer) gab Schüler Sepperl (Sepp Killermann) der Lehrerin (Irene Höcherl) zu verstehen: „Wennst scho niat les’n kannst, dann sag mir auch nicht ein!“

Kraut und Bratwürst als Stärkung

Den Schlusspunkt der Einlagen setzten Karin Maier und Hans Schöberl mit dem Sketch „Feierabend“. Bei der Prämierung der schönsten Masken durften sich „Charlie Chaplin“, ein Urlauber-Ehepaar und ein Musketier über kleine Präsente freuen.

Nach dieser gelungenen Stürmung des Narrenschiffes hatten sich alle Beteiligten eine Brotzeit mit Bratwürstl auf Kraut redlich verdient. Fürs Mitmachen, Mitfeiern und Mitgestalten des Seniorenfaschingsnachmittages bedankte sich Pfarrer Hans Bayer bei Senioren, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie der Wirtsfamilie Kraus. Mit einem kleinen Tragerl Fastenbier bedankte sich PGR-Sprecherin Irene Höcherl bei Schiffsmusikant Sepp Killermann für die musikalische Umrahmung. (wsk)

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