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Faschingsdienstag

Buntes „Finale Furioso“ in Schorndorf

Die Narren ließen sich im närrischen Treiben nicht lumpen und setzten in den Straßen reichlich Farb- und Stimmungstupfer.

  • Die FFW Neuhaus machte Werbung für das eigene Fest auf der Burg am 28. Juni 2015. Fotos: Schmidbauer
  • Nur noch ein kapitaler Fang ist dem Schorndorfer Fischernachwuchs geblieben.
  • Bestens gelaunt und wunderbar kostümiert: die „Waldschrazln“
  • Bunt und fröhlich: die Jury mit „Oberclown“ Max Schmaderer
  • Einen Sonderpreis gab’s für die Liesl.
  • Die Radlinger: halb Mann, halb Frau

Schorndorf.Am Aschermittwoch ist zwar bekanntlich alles vorbei, doch am Faschingsdienstag ging es beim närrischen Schorndorfer Straßenkarneval noch so richtig rund. Hunderte von Zuschauern wollten sich das „Finale Furioso“ nicht entgehen lassen. Einen besonderen Farb- und Stimmungstupfer setzte die Faschingshochzeits-Gesellschaft des Katholischen Burschenvereins Wiesenfelden.

Beim Schorndorfer Gaudiwurm wurden vor allem lokale Geschehnisse wie die jüngste Einbruchserie ins Visier des humoristischen Spotts genommen, aber auch bekannte Persönlichkeiten wie beispielsweise Uli Hoeneß bekamen ihr Fett weg. Nach diesigem Nebel am Vormittag lachte zur Freude der Jecken und Narren pünktlich zum Umzug auch die Sonne vom Himmel.

Das Publikum am Straßenrand bestaunte die kreativen Ideen der Vereine und Teilnehmer, die mit Motivwägen oder als Fußgruppen für Bereicherung sorgten. Und so wurde auch mit spontanem Applaus für die Mühen und den Einsatz nicht gespart. Die kleinen und großen Zaungäste durften sich über einen reichen Regen an Bonbons, Schokoküssen, Krapfen und sonstigen Kamellen freuen. Daneben gingen von oben Konfetti und Papierschnitzeln, „abgefeuert“ aus Kanonen, nieder. Als Ausrichter fungierte heuer die Schorndorfer Stützpunktwehr, die sich zusammen mit der Polizei auch die Sicherheit gewährleistete. Am Dorfplatz kümmerten sich die SSV-Fußballer sowohl um das leibliche Wohl des Narrenvolkes als auch um fetzige DJ-Party-Stimmung, musikalisch spielte die „Schorndorfer Blechmuse“ zünftig auf und gab für den Zug die Marschrichtung vor.

Die drei schönsten bzw. originellsten Ideen wurden mit Geldpreisen belohnt. Es war keine leichte Aufgabe für die Jury mit Bürgermeister Schmaderer, der als „moderierender Oberclown“ den Zug mit einem dreifachen „Schorndorf helau“ eröffnete und das Geschehen und die Motivwägen kommentierte. Als weiterer Höhepunkt folgte die Scheidung des erst am Sonntag frisch „vermehlten“ Brautpaares „Bernadette, die Nette“ und „Gracherl Seppen Daniel“. Daneben nahm die Gemeinde noch weiteres Geld in die Hand, finanzierte im Zuge der Jugendförderrichtlinien die Kosten für die Musik sowie die Bewirtung der kleinen Maschkerer. Alle Kinder, die sich am Umzug auf einem Motivwagen oder in irgendeiner sonstigen Form beteiligten, wurden mit Wurstsemmeln und Getränken belohnt.

Nach dem Umzug wurden die Kinder im Baumgartner-Saal beim Kinderfasching unterhalten und die Erwachsenen ließen in der Gaststube bzw. in der neuen SSV-Vereinsheimgaststätte „68er“ den Fasching ausklingen. (cls)

Straßenkarneval in Schorndorf

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