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Jubiläum

„Finale furioso“ beim Feuerwehrfest

Vereine und Bürger feierten mit der Feuerwehr Schorndorf den Abschluss von vier großartigen Festtagen.

Zum Abschluss konnte sich die Schorndorfer Jubelwehr berechtigterweise selbst feiern.  Foto: Schmidbauer
Zum Abschluss konnte sich die Schorndorfer Jubelwehr berechtigterweise selbst feiern. Foto: Schmidbauer

Schorndorf.Schorndorf Auch zum Festabschluss ihres 150-jährigen Vereinsgeburtstages durfte sich die Schorndorfer Stützpunktwehr nochmals über einen großartigen Besuch mit einem vollen Haus sowohl im Zelt als auch davor auf der Festwiese freuen. „Die Jubelwehr hat sich selbst übertroffen“, so Gemeindeoberhaupt Max Schmaderer zum viertägigen Festfazit.

Ein letztes Mal machte sich die FFW Schorndorf am frühen Montagabend auf den Weg, um sowohl die vier Ehrenamtsträger als auch den Thierlinger Patenverein einzuholen. Gemeinsam wurde ins Festzelt eingezogen und die beiden Festleiter Thomas Laumer und Hermann Schwarzfischer sen. konnten zum Ausklang erneut viele Vereine, Betriebe und Gäste willkommen heißen.

Bis aufs i-Tüpfelchen organisiert

Schirmherr Josef Himmelstoß stellte bei seinem abschließenden Grußwort die beiden Festleiter heraus: „Ohne die beiden wäre dieses super Fest nicht zustandegekommen, sie haben alles hervorragend bis auf das i-Tüpfelchen organisiert.“ Wie Ehrenvorsitzender Himmelstoß dankte auch Ehrenschirmherr Alois Schichtl insbesondere seiner Familie.

Auch Pfarrer Martin Schöpf (2. v. l.) sowie die beiden Ruhestandsgeistlichen Josef Schmaderer (l.) und Hans Gschlößl (r.) feierten mit der Feuerwehr Schorndorf den Festabschluss.
Auch Pfarrer Martin Schöpf (2. v. l.) sowie die beiden Ruhestandsgeistlichen Josef Schmaderer (l.) und Hans Gschlößl (r.) feierten mit der Feuerwehr Schorndorf den Festabschluss.

Ehrenkommandant Schichtl, der eine landwirtschaftliche Fläche für den Festplatz zur Verfügung gestellt hatte, betonte insbesondere die Festmutter Martina Deml und Festbraut Martina Weinschenk („mit ihrem Charme und Glanz haben sie uns alle bezaubert“) sowie die FFW Thierling als „weltbesten Patenverein, der super Stimmung gemacht hat und bei dem keiner mehr daheim gewesen sein kann“. Festmutter Martina Deml, in der Stimme schon hörbar etwas angeschlagen, sagte ein herzliches Vergelt’s Gott an die 57 Festkinder und Festdamen: „Schön, dass ihnen die Eltern mit ihrem finanziellen Aufwand dieses Fest ermöglicht haben“. Deml sagte, sie hoffe, dass sich durch dieses Fest junge Menschen weiterhin dazu animieren lassen, bei der Feuerwehr ehrenamtlich Dienst am Nächsten zu leisten. Festbraut Martina Deml dankte für die wunderschönen Tage und den vielen Helfern im Hintergrund.

„Das Amt der Patenbraut war für mich eine große Ehre“, so Elena Fischer, „ich bin sehr stolz auf meinen Patenverein FFW Thierling und dieses großartige Fest.“ Den Hut zog ebenso Schorndorfs FFW-Vorsitzender Christian Deml: „Es war unglaublich, wie meine gesamte Mannschaft so hinter dem Verein gestanden ist, das hat richtig Freude gemacht.“

„Wenn sich alle Vereine zusammentun, dann können wir auf der Schorndorfer Festwiese auch ein Oktoberfest auf die Beine stellen.“

Max Schmaderer, Bürgermeister

In die gleiche Kerbe schlug Thierlings Kommandant Wolfgang Pommer für den Patenverein: „Wir haben uns mehr als sehen lassen können und das Beste für den Bierumsatz gegeben.“ Schorndorfs Bürgermeister Max Schmaderer war begeistert, dass nach Burschenverein und SuKK im letzten Jahr nun auch die Schorndorfer Stützpunktwehr so ein tolles Fest hat feiern können. Nachdem ganz offensichtlich alles nach Schorndorf zum Feiern kommen will, meinte Schmaderer scherzhaft: „Wenn sich alle Vereine zusammentun, dann können wir auf der Schorndorfer Festwiese auch ein Oktoberfest auf die Beine stellen.“ Die letzten Dankesworte sprachen die beiden Festleiter Thomas Laumer und Hermann Schwarzfischer senior.

Dank an Festwiesen-Nachbarn

Der Festausschuss habe die letzten knapp drei Jahre hervorragend zusammengearbeitet: „Hinter so einem großen Fest steckt auch ein wahnsinniger logistischer Aufwand.“ Besonderes Lob ging u. a. an die Nachbarn der Festwiese, die schlaflose Nächte in Kauf nehmen mussten, an Edeka-Allescher für die bereitgestellte Parkfläche in unmittelbarer Nachbarschaft, an die „Original Neuhauser Feuerwehrkapelln“ für die musikalische Begleitung an allen vier Festtagen und nicht zuletzt an die Hofmark Brauerei sowie die Festküche Schedlbauer für das gute Bier bzw. Essen. Dann waren der Worte genug, und die Stimmungskapelle Die Wickies übernahm das Kommando. (csa)

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