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Neubaugebiet

Häuser statt Tennisplätze

Zehn neue Bauplätze entstehen seit Mitte September in Radling, von denen bereits die Hälfte schon weg ist.

Die private Bauträgerin mit Karin Vetter, die Gemeinde Schorndorf mit Bürgermeister Max Schmaderer (li.) und die Firma Wutz mit dem verantwortlichen Vorort-Bauleiter Dieter Peinelt schauten sich jetzt gemeinsam den Umbau der ehemaligen Radlinger Tennisanlage an.
Die private Bauträgerin mit Karin Vetter, die Gemeinde Schorndorf mit Bürgermeister Max Schmaderer (li.) und die Firma Wutz mit dem verantwortlichen Vorort-Bauleiter Dieter Peinelt schauten sich jetzt gemeinsam den Umbau der ehemaligen Radlinger Tennisanlage an. Foto: cls

Schorndorf.Etwa seit Mitte September voll im Gange ist die Erschließung des Baugebietes in Radling auf dem Gebiet der ehemaligen Tennisanlage. Von den insgesamt zehn Parzellen ist bereits genau die Hälfte verkauft, der erste Rohbau soll bereits zum Start des nächsten Baufrühlings hochgezogen werden.

Über viele Jahrzehnte haben auf den drei Tennisplätzen in Radling die Mitglieder des Tennisclubs Weiß-Blau Cham ihrem Hobby gefrönt, und es ist im Laufe der Zeit ringsherum eine Wohnbebauung entstanden. Doch auch in Radling ging das Interesse am „Weißen Sport“ zurück und die Plätze wurden immer weniger genutzt. Und so wechselte das Areal schließlich den Besitzer und wurde von der Dr. Vetter Immobilien-Verwaltung mit dem Ziel erworben, daraus ein Baugebiet zu entwickeln.

Keine Kosten für Gemeinde

Wie 1. Bürgermeister Max Schmaderer beim Pressetermin herausstellte, ergeben sich durch die Änderung der Nutzung insgesamt Verbesserungen. So wird die bisherige Tennisanlage inmitten eines Wohnbereichs beseitigt und es erfolgt eine zielführende Nachverdichtung mit Schaffung von Wohnungen in der Ortschaft Radling.

Durch die Abwicklung der Bauleitplanung, Erschließung und Vermarktung auf Kosten und Risiko des privaten Bauträgers sind von Seiten der Kommune keine eigenen allgemeinen Haushaltsmittel notwendig. „Straße bzw. Wege sowie Versorgungs- und Entsorgungsleitungen werden nach sachgerechter Herstellung und mängelfreier Abnahme kostenlos an die Gemeinde übereignet“, so Schmaderer. Allein die Herstellungskosten für die Erschließungsstraße auf einer Länge von knapp 160 Metern mit einer Fahrbahnbreite von 4,78 Metern sowie einem Straßenbegleitgrün von 0,85 Metern beziffert Karin Vetter mit knapp 170000 Euro.

„Die Altanlieger unterhalb des bisherigen Tennisareals erhalten eine zusätzliche, rückwärtig erschlossene Straße ohne eigene Kostenbeteiligung“, betonen Vetter und Schmaderer unisono.

Kein Bauzwang

Die Größe des Baugebiets „Ehemalige Tennisanlage“ liegt bei insgesamt gut 7300 Quadratmetern, für die zehn Parzellen in einer Größe von 507 bis 808 Quadratmetern bleiben nach Abzug der Erschließungsflächen knapp 6350 Quadratmeter übrig. Nach der Planung durch das Büro Feuchtinger/Dendorfer aus Cham wird derzeit die Erschließung durch die Firma für Hoch- und Tiefbau Johann Wutz aus Cham-Michelsdorf vorgenommen.

Die Wasserversorgung liegt in den Händen des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Chamer Gruppe und die Stromversorgung beim Bayernwerk AG. Was die Telekommunikation betrifft, können die künftigen Eigentümer sogar zwischen einer Breitbandversorgung mit Glasfaserkabel ins Haus durch die Firma amplus AG sowie einer zusätzlichen Breitband- und Telefonversorgung durch die Telekom AG wählen.

Ein Bauzwang ist nicht gegeben. Von den zehn Bauparzellen sind bereits vier verkauft und ein weiterer fest reserviert. (cls)

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