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Stamsried

13 Feuerwehren im Großeinsatz in Stamsried

Angenommen wurde bei der Feuerwehrübung ein Großbrand in der Mitte Stamsrieds.
Jakob Moro

Sie überwachten den Einsatz der Atemschutzträger. Foto: Moro
Sie überwachten den Einsatz der Atemschutzträger. Foto: Moro

Stamsried.Alle Feuerwehren aus dem KBM-Bereich Stamried (zehn Wehren) und die Feuerwehren von Roding, Rötz und aus Neukirchen-Balbini waren im Einsatz.

„Starke Rauchentwicklung im Gebäude in der Lukas-Raufferstraße 4, mehrere Personen befinden sich im Gebäude, das Dachgeschoß ist auch für Atemschutzträger nicht mehr zugänglich“, lautete der Funkspruch der Stamsrieder Feuerwehr. Pünktlich um 19.30 Uhr liefen die Sirenen an. Schnell rückte als erstes die Freiwillige Feuerwehr Stamsried am Brandort ein und sicherte mit Wasser aus dem naheliegenden Hydranten die Nachbargebäude. Dem örtlichen Kommandanten Oliver Weiß oblag die Einsatzleitung.

In kurzen Abständen trafen alle Feuerwehren, die bei Meldestichwort „B 3“ alarmiert werden, in Stamsried ein. Während die umliegenden Feuerwehren zwei B-Leitungen (beide 380 Meter) vom Naturbad einmal über die Lukas-Rauffer-Straße und das andere mal durchs Stamsrieder Schloss verlegten, gingen die Atemschutzträger der Feuerwehren Stamsried, Pösing und Neukirchen-Balbini an die Arbeit. Knapp 100 Feuerwehrleute, darunter auch viele Frauen und Mädchen, rückten zu dieser Übung aus. Die Feuerwehrjugend Stamsrieds stellte die Vermisstenopfer im Brandobjekt.

Da bereits bei der Alarmierung bekannt war, dass sich vermisste Personen im Brandobjekt befinden, beorderte die Einsatzleitung mit Kommandant Oliver Weiß als erstes die Feuerwehr Stamsried mit ihrer gut ausgebildeten Atemschutztruppe zur Personenrettung zum Brandobjekt. Die Atemschutzträger Stamsried wurden anschließend durch die Atemschutztruppe der Feuerwehr Pösing und Neukirchen-Balbini unterstützt.

Bei der abschließenden Besprechung dankten Oliver Weiß, Kommandant der Feuerwehr Stamsried, Kreisbrandinspektor Florian Hierl und Kreisbrandmeister Johannes Maier sowie Bürgermeister Herbert Bauer für die ständige Einsatzbereitschaft der Feuerwehren zum Schutz der Bürger. Es gab fast keine kritischen Anmerkungen am Verlauf der Übung. Bürgermeister Herbert Bauer dankte den Feuerwehrführungskräften des KBM-Bereiches Stamsried und des KBI-Bereiches Roding sowie allen Kameradinnen und Kameraden für die Vorbereitung und perfekte Durchführung dieser Übung. „Das Anwesen in der Mitte Stamsrieds, das die Marktgemeinde erworben hat und das demnächst zurückgebaut wird, war geradezu prädestiniert für eine Feuerwehrübung mit verschiedenen Szenarien. Zudem kam jetzt mit der Sperrung der Lukas-Rauffer-Straße ein weiteres Hindernis hinzu, realistischer und praxisnaher kann man fast nicht mehr üben.“ Die Feuerwehren haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie jede Einsatzsituation bestens meistern können“, so Bauer. (rjm)

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