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Stamsried

400 000 Euro für Investitionen und Tilgung

Nach kurzen Erläuterungen des Kämmerers wurde der Haushalt 2019 der Gemeinde Stasmried vom Marktrat einstimmig beschlossen.
Jakob Moro

Voraussichtlich zum 1. Januar 2020 werden die Kanalgebühren angepasst.  Foto: Jakob Moro
Voraussichtlich zum 1. Januar 2020 werden die Kanalgebühren angepasst. Foto: Jakob Moro

Stamsried.Er besteht aus einem Gesamtvolumen von rund 6,9 Millionen Euro. Der Marktrat beschloss Kreditaufnahmen für Investitionen von 656 556 Euro. Für laufende Ausgaben kann der Markt Kassenkredite von 609 000 Euro in Anspruch nehmen. 231 500 Euro an Darlehen werden in 2019 getilgt.

Es muss, so schreiben es die kommunalen Regeln vor, aus der laufenden Verwaltung etwas übrig sein, damit die ordentlichen Tilgungen der aufgenommenen Kredite erfolgen können. Mit fast 400 000 Euro ist dies in Stamsried fast doppelt soviel, als notwendig wäre, um die ordentliche Tilgung der Kredite zu gewährleisten. Die Steuersätze bleiben in 2019 unverändert mit 365 v.H. für land- und forstwirtschaftliche Betriebe, bei 350 v.H. für alle übrigen Grundstücke und mit 330 v.H. bei der Gewerbesteuer.

Stamsried erhält 1 047 000 Euro an Schlüsselzuweisungen, rund 1 050 000 Euro aus der Beteiligung an der Einkommensteuer. Einnahmen von rund 210 000 kommen aus den Grundsteuern, 195 000 Euro aus der Gewerbesteuer. Der Kämmerer rechnet mit Einnahmen aus dem Naturbad von 13 000 Euro. In diesem Zusammenhang war zu erfahren, dass Stamsried mit einem Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern für Bäder rechnet.

Die Einnahmen aus Abwassergebühren steigen auf 180 000 Euro. Im Jahr 2019 werden nach Abschluss der diversen Kanalbaumaßnahmen die Abwassergebühren zum 1. Januar 2020 neu festgesetzt, berichtet der Kämmerer in seinem Erläuterungsbericht. Die Einnahmen aus den Friedhofsgebühren von rund 35 000 Euro sind nicht kostendeckend. Um das Defizit beim Friedhof zu reduzieren, werden die Bauhofdienstleistungen beim Friedhof auf das notwendigste Maß beschränkt. Einnahmen aus dem Wertstoffhof von 13 000 Euro, aus dem Kurbeitrag von 12 000 Euro, 10 000 Euro aus Wärmeversorgung und 49 000 Euro vom Bayernwerk aus der „Konzessionsabgabe“ wirken sich weiter positiv auf die Einnahmen des Marktes aus.

Die Ausgabenseite: Rund 490 650 Euro (Vorjahr 472 000 Euro) fallen fürs Personal an. 497 000 Euro (Vorjahr 428 000 Euro) fallen als Betriebskosten für den Kindergarten an, davon übernimmt der Freistaat Bayern rund 275 000 Euro.

Rund 3,3 Millionen werden über den Vermögenshaushalt investiert. Über den Haushalt werden folgende größere Investitionen finanziert: Barrierefreies Rathaus, Straßenbaumaßnahmen: „Friedersried-Thanried“, „Hilpersried-CHA 31“, „Stamsried-Hitzelsberg“ und „Stamsried-Kürnburgstraße“, Gehweg an der Straße nach Hilpersried zum Baugebiet Großer Stein.

Zum 31. Dezember 2018 hatte der Markt Stamsried rund 3,3 Millionen Schulden. In seinen Schlussbemerkungen schreibt der Kämmerer: „Finanzielle Spielräume ergeben sich bis ins Jahr 2022 nicht. Sparsamer und disziplinierter Haushaltsvollzug sind oberstes Gebot.“ (rjm)

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