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Stamsried/Diebersried

Am Dorfweiher wurde der Maibaum aufgestellt

Walpurgisnacht, Kalkstraßen und auch das traditionelle Maibaumstecken sind in Diebersried keine Fremdworte.
Jakob Moro

Zu den zwei weißen Birken gesellt sich heuer eine dritte Birke, der Maibaum 2019. Foto: Moro
Zu den zwei weißen Birken gesellt sich heuer eine dritte Birke, der Maibaum 2019. Foto: Moro

Stamsried.Hier lebt noch das Brauchtum. Die Dorfgemeinschaft ist hier noch in Takt. Dieses Jahr spendete ein Gönner, der nicht genannt werden will, den Maibaum.

In aller Früh ging es hinaus in den Wald, eine Birke am Waldrand wurde ausgesucht, geputzt und mit blau-weißen Fähnchen geschmückt. Abends halfen alle zusammen, um die über 20 Meter hohe Birke in die Höhe zu hieven. Ausgerüstet mit langen Stangen, sogenannten Schwalben, stellten die Helfer den Baum unter der fachkundigen Anleitung von Zimmerermeister Andreas Haas gut und sicher am Dorfweiher auf. Langjähriger Jagdpächter und Schirmherr des 125-jährigen Gründungsfestes der Feuerwehr Diebersried, Sepp Dirscherl, war unter den Helfern. Der „Anderlbauer“ war mit seinem Fendt behilflich. Die Organisation übernahm die Feuerwehr. Die Feuerwehrjugend war für die Verköstigung zuständig. Nach Diebersried kamen zum Aufstellen des Maibaums auch viele Hilpersrieder und Großenzenrieder und halfen kräftig mit, den geschmückten Baum in die Senkrechte zu bringen. Der Diebersrieder Maibaum ist nicht nur eine Zierde des Dorfes, sondern auch Sinnbild für die Einigkeit der Einwohner. (rjm)

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