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Besuch

Beim Nachbarn zünftig gefeiert

Die Fußballer des FC Stamsried feierte wieder ihren Faschingsball und gastierten dazu beim Nachbarn in Pösing.
Von Josef Kneitinger

  • Die schönsten Masken wurden prämiert Foto: Josef Kneitinger
  • Die Fans nahmen Abschied von ihrem geliebten FC Stamsried Foto: Josef Kneitinger

Stamsried.Abteilungsleiter Christian Bauer begrüßte am Samstag im altehrwürdigen Tivoli im Gasthof Weitzer viele faschingsbegeisterte Besucher. Besondere Grüße galten Bürgermeister Herbert Bauer und den anwesenden Markträten, sowie dem Gesamtvorstand Manfred Ried. Einen besonderen Dank richtete er an die Familie Weitzer für Bereitstellung der Lokalität, sowie an Hermann Hirn, der mit seinem Shuttle-Bus für die sichere Hin- und Rückfahrt der Feiernden sorgte.

Die Band „Michi & die Her(t)zschrittmacher“ sorgte von Anfang an für die richtige Stimmung und sorgte mit ihrer abwechslungsreichen Musik für eine stets gut gefüllte Tanzfläche. Nach etlichen Tanzrunden folgte die Maskenprämierung.

Die Jury mit Christian Bauer, Tina Handl und Manfred Ried hatte keine leichte Aufgabe. Nach intensiver Beratung einigte man sich schließlich auf „Die Woodoo-Meister““, gefolgt vom „Engel Aloisius“ und „Die Römer“. Für die drei Einzelsieger gab es jeweils Gutscheine vom L.A. in Cham und Schokoküsse. Einen Sonderpreis als die schönste und beste Gruppe erhielt „Der Imker mit seinem Bienenstock“. Er bekam ebenfalls einen Gutschein vom L.A. in Cham und Schokoküsse. Auch sonst aber waren viele schöne und originelle Masken wie Cowboys, Indianer und alte Griechen zu sehen. Auch eine Gruppe närrischer Weiber aus Stamsried hatte sich auf den Weg nach Pösing gemacht.

Anschließend war die Band wieder an der Reihe, ehe eine Tombola für Auflockerung sorgte, dabei gab es viele schöne Preise zu gewinnen. Der Hauptpreis in Form von 100 Euro in bar, gestiftet von der Zimmerei Reinhard Ziereis blieb in Stamsried hängen. Friseurmeisterin Tina Handl hatte das Glück auf ihrer Seite und stiftete davon 50 Euro wieder dem FC Stamsried, sowie jeweils 25 Euro für die beiden jungen Bedienungen vom Tivoli. Nachdem alle ihre Tombolagewinne abgeholt hatten und die Band wieder einige Runden gespielt hatte, folgte die Überraschungseinlage, die der FC selbst einstudiert hatte.

Bei dieser Einlage nahmen die treuen Fans Abschied von ihrem geliebten FC: Das Herz des FC hat aufgehört zu schlagen. Der FC wusste im Unterschied zu seinen sportlichen Verantwortlichen, dass sein Lebensende naht. Großer Respekt gilt den Trainern, die das schwere Amt der aktiven Sterbehilfe bis zum Ende hingebungsvoll ausübten. Der FC Stamsried wird immer in aller Herzen leben und um den Aufstieg kämpfen.

Wer nach den Einlagen und dem Tanzen noch nicht genug hatte, fand sich in der Bar zu einem letzten Absacker ein. Nach Mitternacht ging es wieder zurück nach Stamsried, wo im Sportheim das Lüngerl- und Gulaschsuppen-Essen stattfand. Am Sonntagmittag ging es dann weiter zur Breu Resi nach Friedersried zum Hühnersuppen-Essen.

Am Aschermittwoch ab 19 Uhr findet im Sportheim der Ausklang statt. Hier werden Fischspezialitäten angeboten.

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