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BauArbeiten

Mariensäule wird restauriert

Die Denkmäler am Marktplatz stehen derzeit im Fokus der Stamsrieder Dorferneuerung.
Jakob Moro

Abstimmungsgespräch vor der Mariensäule wegen der Denkmäler am Marktplatz Foto: Jakob Moro
Abstimmungsgespräch vor der Mariensäule wegen der Denkmäler am Marktplatz Foto: Jakob Moro

Stamsried.Die drei Denkmäler am Marktplatz stehen derzeit im Fokus der Dorferneuerung. Am Freitag trafen sich zu einem Ortstermin Bürgermeister Herbert Bauer, Bauoberrätin Teresa Meyer in ihrer Funktion als Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Stamsried II und Markus Zitzler vom Amt für Ländliche Entwicklung in der Oberpfalz. Zum Termin kamen zudem Restaurator Christoph Sabatzki vom Landesamt für Denkmalpflege sowie Menne Ekkehard, Restaurator „Stein um Stein“ aus Wunsiedel, sowie Eva Maurer, Mitarbeiterin im Architekturbüro Schnabel in Bad Kötzting, die Friedrich Costa, den örtlichen Bauleiter, vertrat. Das Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung der restauratorischen Arbeiten an der Mariensäule mit ihren vier Heiligen-Figuren soll jetzt unter Federführung des Landesamtes für Denkmalpflege und dem Architekturbüro Schnabel erstellt werden. Die Mariensäule gehört dem Markt Stamsried. Bauträger für die Restaurierung ist die Teilnehmergemeinschaft Stamsried II. Finanziert wird die Restaurierung gemeinsam von der Teilnehmergemeinschaft und dem Markt. Die Marianische Bildersäule kann in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Sie steht seit 1729 an exponierter Stelle am Marktplatz. In einer Inschrift heißt es: „Anno 1729, 15. November, hat diese Marianische Bildersäule Johannes Lukas Rauffer, Freyherr von Plettenbergscher Herrschaftsverwalter alhier aufrichten lassen, die den 8. Dezember – worauf als Sonntag Mariae Empfängnis, eine zahlreiche Prozession – Solemiter eingeweiht worden. Gott wird seiner Luft ansteckenden Krankheiten abwenden.“ 1734 kamen die vier Heiligenstatuen dazu. Aus der Chronik der Mariensäule: 1880 fanden die ersten Reparaturen an der Mariensäule statt. Eine weitere folgte 1913/1914 unter Leitung von Ortspfarrer Wallner. 1934 im Dezember wurde das 200. Jubiläum unter Pfarrer Josef Stahl gefeiert. 1958 wurde die gesamte Anlage durch Dombauhüttenmeister Richard Triebe renoviert. 1979, anlässlich 250 Jahre Mariensäule, wurden weitere Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Mit einem hohen Grad von Wahrscheinlichkeit ist, ausgenommen die handwerklichen Arbeiten von Postament, Säule und Balustrade, die Gesamtkonzeption der Figuren der Schule des Ferdinand Dietz zuzuschreiben. (rjm)

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