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Einsatz

Peter Leiß führt den Kapellenverein

Bei einem der kleinsten Vereine im Marktgebiet wurde gewählt. Familie Gleixner übernimmt Schmuck und Pflege der Kirche.
Von Jakob Moro

Sie übernahmen Verantwortung für die Kapelle – mit auf dem Bild 3. Bürgermeisterin Kerstin Gebhard Foto: Moro
Sie übernahmen Verantwortung für die Kapelle – mit auf dem Bild 3. Bürgermeisterin Kerstin Gebhard Foto: Moro

Hilpersried.Im Anwesen Deml in Hilpersried haben sich am Samstag fast die Hälfte der Mitglieder des Kapellenvereins Hilpersried getroffen. Mit 20 Mitgliedern zählt der Verein zu den kleinsten im Marktbereich. Peter Leiß, bisher stellvertretender Vorsitzende, begrüßte neben den Mitgliedern besonders die 3. Bürgermeisterin des Marktes Stamsried, Kerstin Gebhard.

Er gab einen Rückblick und erinnerte an die abgehaltenen Maiandachten, Rosenkränze und Schauerämter sowie ans Grillfest. Er dankte den Spendern der Christbäume, die jeweils vor Weihnachten den Dorfplatz Hilpersried schmücken. Anton Penzkofer berichtete über die finanziellen Verhältnisse des Vereins. Johann Leiß und Ernst Fischer prüften die Kasse und bescheinigten dem Kassier saubere Arbeit. Die Vorstandschaft wurde entlastet. 16 Sitzplätze bieten die sechs Stuhlreihen in der 1923 errichteten Hilpersrieder Kapelle, die unter Denkmalschutz steht.

Um die im Frühjahr 2000 begonnene Sanierung im Rahmen der Dorferneuerung auf sichere Beine zu stellen, gründeten Engelbert Gleixner, Johann Keil, Peter Leiß, Anton Penzkofer, Annegret Grimm, Heidi Beyerl, Stefanie Gleixner, Markus Gleixner, Berta Fischer und Annemarie Gleixner im Mai 2003 den Hilpersrieder Kapellenverein. Dieser zählt jetzt 20 Mitglieder. Nach Engelbert Gleixner führte Albert Fink den Verein. Schmuck und Pflege der Kapelle gehen alle Jahre am 1. Mai auf ein anderes Anwesen über. Es übernimmt in diesem Jahr die Familie Gleixner. Ein elektrisches Geläut sorgt für das Angelus-Läuten. Im Marienmonat Mai und im Oktober werden Rosenkränze gebetet. Jährlich findet ein Schaueramt in der Kapelle statt.

Stirbt ein Dorfangehöriger, wird die Glocke geläutet und ein Sterberosenkranz gebetet. Eine liebgewordene Tradition ist es, zur Weihnachtszeit den von Jagdpächter Josef Dirscherl gespendeten Christbaum vor der Kapelle aufzustellen und zu beleuchten. 3. Bürgermeisterin Kerstin Gebhard dankte den Hilpersriedern dafür, dass sie sich um den Dorfmittelpunkt und die Kapelle annehmen und wünschte weiterhin den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft.

Peter Leiß erläuterte noch die Satzung des Kapellenvereins. Die Kapelle steht im Eigentum des Marktes Stamsried. Sie ging von der früheren Gemeinde Diebersried bzw. Hilpersried nach der Eingemeindung auf den Markt über. Leiß machte auf kleine Ausbesserungsarbeiten aufmerksam. Heuer findet kein Bittgang statt.

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