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Exkursion

Schüler durften auch in die Fertigungshalle

Viertklässler der Wolfgang-Spießl-Schule besuchten die Firma Herrmann AG in Pösing. Dort werden Hebebühnen hergestellt.

Die Klasse 4a mit Klassenlehrerin Tanja Brunner links), Juniorchef David Herrmann (Mitte), Bürgermeister Edmund Roider (rechts) Foto: Herrmann
Die Klasse 4a mit Klassenlehrerin Tanja Brunner links), Juniorchef David Herrmann (Mitte), Bürgermeister Edmund Roider (rechts) Foto: Herrmann

Stamsried.Die Klasse 4 a der Wolfgang-Spießl-Schule Stamsried hat zusammen mit Klassenlehrerin Tanja Brunner und dem Pösinger Bürgermeister Edmund Roider die Firma Herrmann AG in Pösing besucht. Die Firma stellt Hebebühnen her. Es war für die Schüler eine willkommene Abwechslung zum normalen Arbeitstag.

Juniorchef David Herrmann vertrat an diesem Vormittag seinen Vater Johannes Herrmann, den Firmengründer der Herrmann AG. Er gab Einblicke in die Entwicklung der Fa. Herrmann AG, die mit dem Slogan wirbt „Wir heben Fahrzeuge“ und gab u.a. Antworten auf folgende Fragen: Wie ist die Firma entstanden und welche Produkte bringen wir auf den Markt? Wer sind unsere Kunden? Was ist uns besonders wichtig? Wie verläuft die Internationalisierung?

Da sich in der Regel für alle Schüler nach dem bayerischen Schulsystem in der 4. Klasse entscheiden wird, welchen Schulabschluss sie in ein paar Jahren absolvieren werden, war es dem Firmenchef auch wichtig, den Schülern zu erklären, welche Berufsbilder bei der Firma Herrmann gefragt sind. Industriemechatroniker, Werkstattmeister, Konstrukteure und Ingenieure sind dort beschäftigt, so der Juniorchef David Herrmann, der die Schüler zunächst im Konferenzraum empfing und die Firma mit einer sehr anschaulichen und schülergerechten Präsentation vorstellte.

Die Herrmann AG ist ein regionaler Hersteller von Fahrzeughebebühnen und hat ihren Hauptsitz in Pösing und zwei weitere Standorte in der Tschechischen Republik und in den USA. Gegründet wurde die Unternehmung 1971 durch Johannes Herrmann, sie ist zu 100 Prozent in Familienbesitz, mit aktuell 50 Mitarbeitern. Die Firma Herrmann sei ein modern aufgestelltes Unternehmen und ein führender Anbieter im Bereich der Unterflurhebetechnik, so der Juniorchef.

International hat sich die Herrmann AG ein breites Netzwerk von Distributoren aufgebaut, so dass ihre Produkte (mittlerweile werden rund 1000 Hebebühnen pro Jahr verkauft), heute an vielen Orten, von Ulaanbaatar (Mongolei) bis nach Henderson (USA, Nevada), auf der ganzen Welt zu finden sind, so David Herrmann. Höhepunkt für die Schüler war natürlich der Rundgang durch den Betrieb, zunächst durch den Verwaltungstrakt, wo die Schüler auch einen Blick in die Konstruktionsabteilung werfen konnten, wo Konstrukteure live an großen 3-D-Bildschirmen neue Entwicklungen aufzeigten.

Zum Abschluss durften die Schüler auch einen Rundgang durch die Fertigungshalle machen.

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