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Simon Preißer führt Fußballer

FC Stamsried kickt in der neuen Saison in der A-Klasse. Erste fünf Plätze sind das Ziel. Neuwahlen bei der Jahresversammlung
Von Jakob Moro

Diese Vorstandschaft trägt in den nächsten zwei Jahren die Verantwortung in der Fußball-Abteilung. Foto: rjm
Diese Vorstandschaft trägt in den nächsten zwei Jahren die Verantwortung in der Fußball-Abteilung. Foto: rjm

Stamsried.„Wir sind eine FC Familie“, sagte der neue Abteilungsleiter der Fußballer, Simon Preißer, am Freitag bei der Jahresversammlung im Hotel Pusl. Preißer rief zur Geschlossenheit in der Abteilung und zu mehr Engagement auf. Preißer weiter: „Der Abstieg war bitter. Dies wäre nicht nötig gewesen. Ich wünsche mir mehr Disziplin und mehr Anstrengung und Zusammenhalt in der Abteilung. Es muss mehr Zug in unsere Abteilung hinein. Wir haben einen externen Trainer geholt. Unser Ziel ist, in der neuen A-Klasse unter den ersten fünf Plätzen zu sein. Wir wollen das Sportheim mit Leben füllen. Am Fußball steht und hängt im sportlichen Bereich in Stamsried alles. Wir wollen nicht länger die Schießbude im Fußball sein.“

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Neuwahlen. Fußball-Abteilungsleiter ist Simon Preißer, 2. Abteilungsleiter: Florian Eckert, 3. Abteilungsleiter: Christian Bauer; Kassier: Klaus Bauer; Schriftführer: Markus Eberwein; Jugendleiter ist Thomas Hofbauer, stellvertretender Jugendleiter: Thomas Streubl. Beisitzer sind Günther Baumer, Josef Dirnberger, Christian Künzig, Michael Hamperl, Martin Dirnberger, Christian Höcherl, Thomas Höcherl, Martin Mühl, Mathias Schoierer, Mathias Koller. Die Kasse prüfen Achim Ferst und Klaus Haberl.

Christian Bauer, der die vergangenen zwei Jahre die Abteilung führte, begrüßte besonders Bürgermeister Herbert Bauer und den Vorsitzenden des Gesamtvereins, Manfred Ried. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder (Johann Keil) informierte Bauer über das abgelaufene Vereinsjahr. Bauer dankte den unzähligen Helfern, der Gemeinde, dem Bauhof, den Bürgermeistern und dem Hauptverein mit Manfred Ried für die ganzjährige Unterstützung. Die Abteilung Fußball hat derzeit 270 Mitglieder.

Drei Siege, 20 Niederlagen

Mario Eigenseher und Thomas Höcherl berichteten über die Stamsrieder Mannschaften, die erste spielte bisher in der Kreisklasse Süd, die 2. Mannschaft in der B-Klasse 4. Die Bilanz der Ersten: drei Siege, drei Unentschieden, 20 Niederlagen, Tabellenplatz 14 mit 32:78 Toren. Sie spielt künftig in der A-Klasse. Die 2. Mannschaft (Spielgemeinschaft Wetterfeld/Stamsried) erzielte bei 20 Spielen drei Siege, zwei Unentschieden, 15 Niederlagen, Tabellenplatz 11 mit 28:78 Toren. „Es war nicht immer einfach“, so Thomas Höcherl rückblickend auf die Saison.

Thomas Hofbauer informierte über die Jugend, die in der Spielvereinigung Pösing, Pemfling, Wetterfeld kickt. Stamsried hat die Führerschaft für zwei C-Jugend-Mannschaften, eine E-Jugend und eine F-Jugend. 28 Jugendspieler spielten in der abgelaufenen Saison.

Klaus Bauer berichtete übers Finanzielle. Klaus Haberl und Achim Ferst prüften die Kasse, fanden alles in bester Ordnung. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Der bisherige Vorsitzende dankte allen, die den Spielbetrieb aufrecht erhalten, vor allem den Verantwortlichen der Mannschaften, dem Platzwart Günther Baumer und Fuhrparkbetreuung Willi Höcherl, den Schiedsrichtern Manfred Ried und Peter Scholz, Margit Dirnberger für die Sportheimbewirtung, Nicole Bauer für das Reinigen von Sportheim und Umkleiden, Andrea Höcherl fürs Dresswaschen, den Bandenwerbungspartnern sowie den vielen Eltern der Jugendlichen für die Fahrdienste.

„Abstieg war vermeidbar“

In ihren Grußworten ermunterten sowohl Gesamtvereinsvorsitzender Manfred Ried als auch Bürgermeister Herbert Bauer die Mitglieder, die Chance für den Start in der neuen Saison zu nutzen. Manfred Ried: „Jeder von uns ist froh, dass dieses Spieljahr vorbei ist. Mangelnder Trainingsfleiß, kein Bock und Lustlosigkeit führten zu dem Ergebnis. Die Kreisklasse wäre zu halten gewesen. Wir wollen gemeinsam nach vorne schauen.“ Auch Bürgermeister Bauer meinte: „Ich denke, der Abstieg wäre vermeidbar gewesen. Was mich positiv stimmt, dass neue Strukturen jetzt vorhanden sind. Zuversichtlich macht mich der Jugendbereich.“ Bürgermeister Bauer dankte in seinem Grußwort auch für das gesellschaftliche Engagement der Fußballer im Markt Stamsried.

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