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Wohnraum

Spatenstich für zweite Erweiterung

Das Baugebiet am Großen Stein wächst und wächst.
Jakob Moro

Spatenstich mit Bürgermeister, Planer, Kreiswerke und Baufirma  Foto: rjm
Spatenstich mit Bürgermeister, Planer, Kreiswerke und Baufirma Foto: rjm

Stamsried.Am Mittwoch trafen sich Bürgermeister Herbert Bauer, Geschäftsleiter Paul Gschwendtner, Christian Nachreiner und Christian Simeth vom Büro Altmann, Herbert Senft von den Kreiswerken und Bauleiter Bernhard Moser von der Firma Fischl zum Spatenstich. Weitere 25 Bauplätze am Großen Stein werden in den nächsten Monaten erschlossen. Zeitgleich wird der Gehweg entlang des Gemeindeverbindungsweges Stamsried-Hilpersried gebaut. Die Fertigstellung ist im Herbst geplant.

Mit der ersten Erschließung „Am großen Stein“ wurde 2013 begonnen. Vorgesehen waren 25 Ein- und Zweifamilienhäuser. Die ersten Häuser wurden im Frühjahr 2014 gebaut. Die verkehrsgünstige Ortslage zwischen den Städten Cham, Roding, Neunburg vorm Wald und Rötz macht Stamsried zu einem attraktiven Wohnort. Schnell waren die Bauparzellen belegt, vor allem, weil der Kaufpreis moderat mit 41 Euro je Quadratmeter veranschlagt wurde und die Bauplätze mit keinem Zwang zur Bebauung belegt wurden. Bauwerber konnten größtmöglich ihre Bau- und Gestaltungswünsche mit verschiedenen Gebäudetypen und Dachformen umsetzen.

Um die Wünsche von weiteren Bauwerbern erfüllen zu können, wurde wenig später das Baugebiet am Großen Stein um 13 Bauplätze erweitert. Für diese Erweiterung hatte der Markt Ausgleichsmaßnahmen in Raubersried und Hilpersried geschaffen. Die Bauplätze unterlagen ab dem Tag der Beurkundung einem fünfjährigen Bauzwang. Der Quadratmeter stieg um rund 20 Prozent auf 49 Euro.

Seit dem Frühjahr 2018 hat der Marktrat stets nichtöffentlich getagt und nach einem neuen Baugebiet gesucht. Es war ein offenes Geheimnis, dass der Bürgermeister und die Markträte die Erweiterung am Großen Stein fokussierten, da aufgrund des Flächennutzungsplanes die Ausweisung von weiteren Ackerflächen zu Bauland schnell möglich war. Nachdem auch die Grundstückseigentümer Verkaufsbereitschaft signalisierten, wurde geplant. Die Erschließung sieht 25 Parzellen in einer Größenordnung von 750 bis 950 Quadratmeter vor. Der in den 1980er Jahren aufgestellte Flächennutzungsplan gab dies her, sagte Bauer und bescheinigte Weitsicht. Die Höhe des Grundstückspreises werde nach Erschließung und Fertigstellung des Gehweges festgelegt. (rjm)

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