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Esoterik

Stamsried: Ort mit großer Bedeutung

Geomantie versucht die Kraftlinien von Orten zu erkennen. Im Stamsried wird man dabei besonders leicht fündig.
Von Jakob Moro

Unser Archivbild zeigt Oberin Schwester Ignatia beim Durchschreiten des Schlupfsteins Foto: Jakob Moro
Unser Archivbild zeigt Oberin Schwester Ignatia beim Durchschreiten des Schlupfsteins Foto: Jakob Moro

Stamsried.Stamsried Vor rund dreizehn Jahren schuf der Markt Stamsried in Zusammenwirken und mit kräftiger Unterstützung durch das Amt für Ländliche Entwicklung den Stamsrieder Kraftweg, einen „Pfad der Selbsterfahrung“. Im Zusammenhang mit der Stamsrieder Marktplatzgestaltung treten die damaligen Überlegungen der „Geomantie“ wieder hervor.

Die konzeptionelle Planung, die geomantische Standortanalyse und Objektplanung im Rahmen der Revitalisierung lag in Händen von Claudia Wanninger, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur in Traitsching. Sie befasste sich eingehend mit der Historie Stamsrieds. In ihrem Text schreibt sie: „Zahlreiche Indizien weisen, darauf hin, dass es sich beim Markt Stamsried um einen uralten Zentral-Ort von herausragender Bedeutung handelt. Das Tal des Regen mit seinen Nebenflüssen war unweit Stamsried nachweislich bereits in prähistorischer Zeit besiedelt (Pösinger Faustkeil/ Altsteinzeit, Chamer-Gruppe/Jungsteinzeit). Beginnend mit der alten Feuersteinstraße, die vom Donauraum durch das Regental nach Böhmen führte, verläuft hier seit über 7000 Jahren eine der ältesten Völker- und Handelsstraßen Mitteleuropas. Landschaftliche Sessellagen, die an drei Seiten von bewaldeten Hügelketten geschützt sind und sich nach Süden hin in eine weite Ebene öffnen, gelten seit jeher als ideale Siedlungssituation. Das Erkennen der unterschiedlichen Energiestrukturen, die an einem Ort vorherrschen, war für sie lebensnotwendig. Vieles deutet darauf hin, dass dieses Wissen auch bei der Gestaltung des Herrschaftssitzes Stamsried eine Rolle spielte.“

Die Stamsrieder Strukturen wurden in einer geomantischen Standortanalyse erfasst und ausgewertet. So entstand das Objekt „Stamsrieder Kraftweg“ mit 18 Stationen mit unterschiedlichen Energiemustern. Ziel des „Geomantischen Selbsterfahrungspfades“, der den Namen „Stamsrieder Kraftweg“ trägt, ist es, für Besucher jeden Alters, sowohl für Einheimische als auch Touristen, in dem jederzeit öffentlich zugänglichen Teil des Parks Bereiche zu schaffen, die zum Entspannen und zum „Krafttanken“ einladen, die helfen, die innere Ruhe und das Gleichgewicht wieder zu finden.

Probieren sie es einfach mal aus, fahren sie nach Stamsried. Stellen ihr Auto am Parkplatz bei der Schule ab, gehen zu Fuß zum Schlosspark und genießen sie eine Stunde der Ruhe. (rjm)

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