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Stamsried

Walpurgisnacht am Marktplatz

Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist die Walpurgisnacht.
Jakob Moro

Stamsried hat den wohl kleinsten Maibaum im Umkreis bekommen. Burschen erlaubten sich ein paar Späße. Foto: Jakob Moro
Stamsried hat den wohl kleinsten Maibaum im Umkreis bekommen. Burschen erlaubten sich ein paar Späße. Foto: Jakob Moro

Stamsried.Um diese Nacht ranken sich viele Heimatsagen und Erzählungen. Heute hat zwar niemand mehr Angst vor Hexen und Druden in der Walpurgisnacht. Der Brauch der „Freinacht“, in der so mancher Unsinn erlaubt ist, ist aber „Gott sei Dank“ geblieben. Viele Dinge sind in dieser Nacht gestattet, wenn sie nicht zum Schaden anderer ausgehen. So treiben Stamsrieder unternehmungslustige Burschen in dieser Nacht seit Jahren ihr Unwesen, meistens rund um den Marktplatz. So wurden auch in diesem Jahr Blumenkästen, Gartentürln, Mülltonnen, Bierbänke und Gartenbänke hinter die Gitter der großen Baustelle am Marktplatz gebracht. Aber es geschah in dieser Nacht noch was Unerwartetes. In Anspielung auf den fehlenden Maibaum stellten die „Freinachtler“ am Stamsrieder Marktplatz eine kleine geschmückte Birke auf. Und zwar genau an der Stelle, an der die Planer der Dorferneuerung künftig den Standort eines Maibaumes vorgesehen haben; am sogenannten „Maibaum-Karree“ (Quadrat). An der Stelle soll künftig nicht nur der Maibaum stehen, sondern auch ein Christbaum zur Weihnachtzeit leuchten, so sieht es die Planung aus dem Jahr 2015 vor. Die Abdeckung soll durch das Gemeindewappen aus Bronzeguss, alternativ ausgepflasterter Deckel, erfolgen. (rjm)

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