MyMz
Anzeige

Schule

Über 40 Kinder auf der Bühne

Ein verlorenes Küken und ein arroganter Prinz – beim Frühjahrskonzert der Mittagsbetreuung gab es ein buntes Programm.

Lieder, Gedichte und Schauspieleinlagen gaben die Kinder der Mittagsbetreuung der Waldschmidtschule zum Besten. Foto: Marianne Schillbach
Lieder, Gedichte und Schauspieleinlagen gaben die Kinder der Mittagsbetreuung der Waldschmidtschule zum Besten. Foto: Marianne Schillbach

Eschlkam.Die Kinder der verlängerten Mittagsbetreuung der Waldschmidtschule – über 40 an der Zahl – fieberten mit ihrer Leiterin Angela Fischer und ihren Betreuerinnen dem Frühlingskonzert in der letzten Woche im Waldschmidtsaal entgegen. Viele Stunden hatten sie dafür geprobt.

Im Nu waren die aufgestellten Stuhlreihen mit Eltern, Omas, Opas und Geschwistern besetzt. Viele mussten mit einem Stehplatz vorlieb nehmen. Mit dem Begrüßungslied „Ja heute musizieren wir“ eröffneten Schüler der 2. Klasse die Vorspielstunde.

Philipp und Leonie bedankten sich im Namen aller Mitwirkenden für das zahlreiche Kommen, hießen alle Gäste willkommen – besonders Schulleiterin Maria Meiller, Maria Lommer und den Elternbeirat.

Die Kinder erfreuten mit einem abwechslungsreichen Mammutprogramm, das aus Liedern, Melodien, Tänzen, Theaterstücken und Gedichten bestand. Sie baten um eine kleine Spende, um damit einen Erlebnisnachmittag gestalten zu können. Dann folgte eine fetzige Rockparade der 1. Klasse und das Lied der Schüler der 1. und 2. Klasse, „Old Mac Donald“.

Jonas und Louis waren die Ansager beim Rollenspiel „Das verschlafene Küken mit Begleitung“. Darin ging es um eine dicke braune Henne, die mit ihren fünf Küken auf einem Bauernhof lebt. Dort weckt sie der Hahn frühmorgens mit einem lauten „Kikeriki“. Eines Morgens fehlte ein Küken, ganz aufgeregt gackernd lief die Henne auf dem Hof herum. Alle suchten nach dem Küken, das auf einmal aus dem Stall trippelte – es hatte verschlafen.

Anschließend folgte der Tanz der Kinder zu „Bauernmadl tanz mit mir“ und die Gitarrengruppe ließ „This Land Is Your Land“ und „G’sundheit und a lang’s Leb’n“ erklingen. Buben und Mädchen trugen Gedichte vor.

Luisa dankte Angela Fischer mit folgendem Gedicht: „Ich danke dir für viele Stunden, für all die wunderschöne Zeit, wo wir nicht nur den Ernst empfunden und nicht nur klug und nur gescheit geredet, sondern lustig waren, in denen wir gescherzt, gelacht, in denen wir im Zeitvergeuden die allerschönste Zeit verbracht.“

Die Schüler der 3. und 4. Klasse sangen das Lied von den „Zwei kleinen Wölfen“. Für Heiterkeit sorgte der Sketch „Aschenputtel“, bei dem die hässlichen Schwestern, die gute Fee, Aschenputtel und der vor Arroganz und Snobismus sprühende Prinz auf der Bühne auftauchten. „Ach bin ich schön – ich bin der Prinz ihrer Träume“, ließ dieser verlauten. Wobei sich am Ende Prinz und Aschenputtel fanden, viele Kinder bekamen und lange lebten.

Felicitas Ilg hatte eine Preisfrage an die Gäste: „Was ist der Unterschied zwischen einem Knochen und der Schule?“ Eine Mutter im Publikum wusste prompt die Antwort: „Der Knochen ist für den Hund, die Schule ist für die Katz.“

Mit den Liedern „Wisst’s. wou mei Hoamat is“ und „Good Night Ladies“ verabschiedeten sich die Kinder der verlängerten Mittagsbetreuung, nachdem sie sich zum Abschluss im donnernden Applaus baden durften. (kbi)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht