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Abschlussfeier

Achtmal „Eins“ vorm Komma

Die Mittelschule Wald entließ 15 Schüler in die Freiheit. „Flieg junger Adler, hinaus in die Freiheit“ war das Motto.
Von Karin Hirschberger

  • Die Abschlussschüler mit ihren Lehrern und den Bürgermeistern der Heimatgemeinden Foto: Karin Hirschberger
  • Die Schulbesten mit ihren Klassenlehrern Foto: Karin Hirschberger

Wald.Am Freitagabend war die Entlassfeier der Mittelschule Wald in Hetzenbach. Los ging es mit einem gemeinsamen Gottesdienst, zelebriert von Dekan Ralf Heidenreich und musikalisch gestaltet vom Chor „Mehrklang“ aus Walderbach. Die Entlassschüler erhielten am Ende des Gottesdienstes vom Elternbeirat einen Schlüsselanhänger in Form eines Engels, der vom Pfarrer gesegnet wurde.

Dann ging es in den Lindenhof, wo die Feier unter dem Motto „Flieg junger Adler, hinaus in die Freiheit“ auch mit diesem Lied von Tom Astor begonnen wurde. Die Klassensprecherinnen Laura Obholz und Nicole Bauer begrüßten alle Anwesenden: Rektor a.D. Karl Weinbeck, die vier Bürgermeister der Heimatgemeinden Hugo Bauer, Josef Höcherl, Franz Pestenhofer und Thomas Schwarzfischer sowie alle Lehrkräfte, den Elternbeirat und die Eltern. Dies sei ihre letzte schulische Veranstaltung. Die stellvertretende Schulleiterin Lucia Wallaschek sagte, der langersehnte Tag für die Schüler der 9. Klasse sei endlich gekommen und man wolle sie gebührend verabschieden und in die Freiheit entlassen. Die Eltern hätten die Jugendlichen am ersten Schultag, aber auch am letzten Schultag, unterstützt und dazwischen auch. Sie seien immer da gewesen, wenn sie gebraucht wurden. Sie dankte auch dem Elternbeirat sowie dem Schulverband Wald für die guten Rahmenbedingungen. Sie hoffe auch, so Wallaschek, dass die Kooperation mit Walderbach erhalten bleibe.

Vergleich mit Tour de France

Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Hugo Bauer zog einen Vergleich mit der Tour de France. Auch die Entlassschüler hätten jetzt eine Etappe in ihrem Leben geschafft und es folgten weitere Etappen wie die Ausbildung. Sie hätten jetzt die Chance, sich einen Beruf auszusuchen, und könnten ihre Fähigkeiten entsprechend nutzen. Dies sei ein Baustein für ihr weiteres Leben, sagte Elternbeiratsvorsitzender Thorsten Ernst. Er ermutigte die Jugendlichen, dafür zu kämpfen, was ihnen wichtig sei.

Bei ihren Abschiedsworten erinnerte Klassenlehrerin Lucia Wallaschek, die die Klasse gemeinsam mit Fabian Raith geleitet hatte, an den etwas schwierigen Start vor drei Jahren. Gemeinsam habe mit die Berufsorientierung gemacht und in der 9. Klasse stand dann der Quali im Vordergrund. Sie wagte auch einen Blick in die Zukunft. „Ihr seid jung und es zieht euch in die Freiheit“. Die Klassenlehrerin gab ihren Schülern gute Wünsche mit auf dem Weg. Dann wurde jeder Schüler einzeln verabschiedet. Jeder sei einzigartig und zu einer Persönlichkeit herangewachsen.

Dann folgten die Abschlussworte der Klassensprecherinnen. Sie freuten sich, dass sie es geschafft haben und dankten ihren Klassenlehrern und Rektor a.D. Weinbeck. Sie hätten sich immer in der Schule wohlgefühlt und dankten allen, die dazu beigetragen haben. Ein weiterer Dank ging an die Eltern und sie erinnerten sich an die schönen Momente gemeinsam als Klasse. Jeder gehe nun seinen Weg und habe die Chance, seine Wünsche und Träume zu verwirklichen. Dann erhielten die 15 Abschlussschüler ihre Zeugnisse.

Das Beste gegeben

Die stellvertretende Schulleiterin sagte, alle könnten auf ihre Leistungen stolz sein, sie hätten ihr Bestes gegeben. Acht Schüler haben eine Eins vor dem Komma und erhielten ein Geschenk. Die Abschlussklasse verteilte anschließend Geschenke, die Bayernhymne wurde gesungen und es gab noch ein Bilderrätsel und eine Bildershow der Abschlussfahrt und der gemeinsamen Schulzeit.

Die besten Entlassschüler:

1,2 Felix Schrödl

1,4 Nicole Bauer

1,5 Nathalie Böhm

1,6 Johannes Kerscher

1,7 Daniela Spinu

1,8 Jonas Zipperer und Andreas Dilling

1,9 Marina Schindler

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