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Ausflug

Walder erkunden die Wachau

48 Männer und Frauen erlebten vier Tage lang viel Kultur. Bei „Winzer Krems“ stand die Entstehung der Weine im Mittelpunkt.
Von Karin Hirschberger

  • Die Gruppe aus Wald genoss auf dem Pöstlingberg bei Linz die Aussicht. Fotos: Hirschberger
  • Es stand auch eine Stadtführung durch Krems auf dem Programm.

Wald.Am verlängerten Oktoberwochenende hat der Ausflug der Gemeinde Wald in die Wachau stattgefunden. Agnes und Hugo Bauer hatten die Fahrt für die 48 Teilnehmer organisiert. Am Tag der Deutschen Einheit wurde frühmorgens in Wald gestartet. Nach einer Frühstückspause wurden die Walder in Linz von Fritz Freund, dem ehemaligen Bürgermeister der Patengemeinde Eitzing, begrüßt. Mit dem Bus und zu Fuß gab es eine Führung durch die oberösterreichische Landeshauptstadt und die bayerischen Besucher erfuhren viel über deren Geschichte und Entwicklung.

Zum Abschluss ging es auf den Pöstlingberg. Nach der Ankunft im Hotel in Krems stand für den ersten Tag nur noch das Abendessen auf dem Programm. Am nächsten Tag gab es eine Stadtführung durch die Kremser Altstadt mit Steiner Tor, Gozzoburg, historischen Bürgerhäusern und Arkadenhöfen. Die Führung endete mit einer Weinverkostung im „Weinhimmel“, bei der die Besucher viel über den Weinbau und die Kremser Weine erfuhren.

Mittags ging es nach Stift Göttweig, einem über 900 Jahre alten Benediktinerkloster. Bei der Führung durch die Stiftskirche, die Kräuter- und Marillengärten mit Verkostung wurden die Produkte des Klosters, hier vor allem die Marille, und die Arbeit im Stift erklärt. Dann ging es weiter nach Dürnstein. Dort konnten die Walder zuerst bei Zeit zur freien Verfügung die Sehenswürdigkeiten Dürnsteins besuchen, wie das Rathaus, das Kremser Tor oder die Burgruine. Zusammen machte man eine Führung durch das Chorherrnstift und besichtigte den berühmten blauen Kirchturm. Außerdem war die Ausstellung „Entdeckung des Wertvollen“ zu sehen. Beim Abendessen gab es an diesem Tag auch einen Kurzbesuch von österreichischen Musikanten.

Am dritten Tag standen zuerst die Kittenberger Erlebnisgärten auf dem Programm. Trotz wechselhaftem Wetter begeisterten die 40 Themengärten mit Gartengestaltungsideen und besonderer Atmosphäre. Dann ging es weiter zu „Winzer Krems“, einem der größten Qualitätsweinproduzenten Österreichs. Dort wurde an acht Stationen die Entstehung der Weine verfolgt, darunter auch ein 4D-Kinoerlebnis. Natürlich durfte der Wein auch probiert werden. Am Abend gab es einen Heurigenabend mit Winzerbuffet. Am letzten Tag ging es mit dem Schiff von Krems nach Melk und im Anschluss zur Wallfahrtskirche Maria Taferl. Bei einer Führung erfuhren die Walder die Geschichte des Ortes und der Kirche und hatten einen herrlichen Blick über das Donautal.

Den Abschluss des Ausflugs bildete ein Besuch in der Patengemeinde Eitzing mit Abendessen. Dort traf man Bürgermeisterin Margot Zahrer, den ehemaligen Bürgermeister Fritz Freund und weitere Eitzinger Freunde, bevor es zurück nach Wald ging.

Die Wachau

  • Besuch:

    Die Gegend ist unter anderem bekannt für ihre Weine und ihre Vielzahl an historischen Bauwerken.

  • Auszeichnung:

    Im Jahr 2000 wurde die Wachau in die Welterbe-Liste der Unesco aufgenommen.

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