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Weiding

Geschenk für die Weidinger Jubelwehr

Es ist zweifelsfrei das größte und wertvollste Geburtstagsgeschenk, das die Freiwillige Feuerwehr für ihr 125-jähriges Vereinsjubiläum erhält.
Andreas Engl

Ein Vergelt’s Gott gab es für Konrad und Petra Schreiner sowie für Martina Preischl. Foto: Andreas Engl
Ein Vergelt’s Gott gab es für Konrad und Petra Schreiner sowie für Martina Preischl. Foto: Andreas Engl

Weiding.Darin waren sich am Mittwochabend die Mitglieder des großen Festausschusses sowie die Grußwortredner einig. Konrad Schreiner hat sich in den zurückliegenden 20 Monaten mit Hingabe durch die Geschichte der Weidinger Wehr gewühlt und zusammen mit den Ereignissen im Jubiläumsjahr nicht irgendeine Festschrift, sondern eine knapp 350-seitige Vereinschronik geschaffen, die ihresgleichen sucht.

An Detailreichtum nicht zu überbieten ist hier in Wort und Bild die Historie der Floriansjünger aufgearbeitet und für den Leser interessant und leicht verständlich wiedergegeben. Voll des Lobes waren die Verantwortlichen der Wehrleitung mit Festleiter Matthias Preischl an der Spitze. „Wir sind stolz auf diese Festschrift, es ist unbezahlbar, was Du hier für uns, für die Ortschaft und Gemeinde Weiding geschaffen hast“, so die lobenden Worte des Festleiters.

Im Anschluss oblag es dem Autor selbst, das umfangreiche Werk selbst vorzustellen. Die akribische Arbeit des Verfassers zog sich dabei wie ein Faden durch den knapp zweistündigen Vortrag. Schreiner betonte, dass es ihm ein Anliegen war, neben der Jubelwehr auch die anderen Gemeindefeuerwehren, die als Paten- und Ehrenpatenverein fungieren, mit in das Geschichtswerk einzubinden.

Es sollte dabei die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in ihren wesentlichen Komponenten dargestellt werden. Neben den verschiedensten Techniken der Feuerwehr Weiding werde zudem auch die Gesamtheit des Feuerwehrwesens durchleuchtet, stellte Schreiner heraus. In seiner Zeitreise nahm Schreiner die Gäste des Abends mit bis zu den Gründungsjahren und der Vorgeschichte der Pflichtfeuerwehren. Aufhorchen ließ auch die Tatsache, dass lückenlos alle Vorstandschaften ab dem Gründungsjahr, alle Brandeinsätze und später auch alle Einsätze mit dem Rettungsspreizer aufgeführt sind.

Die zahlreichen Fotografien lockern dabei diese Geschichtsarbeit immer wieder auf. Zudem findet der Leser ab dem Jahr 1922 alle Ehrungen und Auszeichnungen. Die Festschrift gliedert sich in die Schwerpunkte Grußworte, Festvorbereitungen, Aufgaben, Bedeutung und Geschichte der Feuerwehren allgemein und die Geschichte der Feuerwehr Weiding im Besonderen. Abschließend vergaß der Verfasser auch nicht, den Ortschaften Weiding und Rettenhof sowie deren Denkmälern ein Kapitel zu widmen. Verkaufsstart ist am kommenden Montag. Zum Preis von zwölf Euro gibt es das Feuerwehrbuch u.a. im Rathaus Weiding, in der Postfiliale Zwicknagel, bei den Metzgereien Draxler und Heigl sowie beim Getränkemarkt Luger. (fea)

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