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Viktoria Haller feierte 80. Geburtstag

Die „Haller Vitl“ feierte bei bester Gesundheit mit Vertretern von Vertretern von Pfarrei, Gemeinde und Vereinen.
Von Andreas Engl

Geburtstagskind Viktoria Haller (mit Blumen) inmitten ihrer Enkel- und Urenkelkinder sowie den Vertretern von Vereinen, Pfarrei Dalking und Gemeinde Weiding. Foto: Andreas Engl
Geburtstagskind Viktoria Haller (mit Blumen) inmitten ihrer Enkel- und Urenkelkinder sowie den Vertretern von Vereinen, Pfarrei Dalking und Gemeinde Weiding. Foto: Andreas Engl

Weiding.Viele erwiesen ihr zum 80. Wiegenfest im Gasthaus Feil die Ehre. Die Rede ist von Viktoria Haller, überall bekannt als die „Haller Vitl“, die bei guter Gesundheit zusammen mit ihren Lieben daheim, Verwandten, Freunden und den Vertretern von Pfarrei, Gemeinde und Vereinen den ganz besonderen Tag feiern konnte. Mit jedem Geburtstagsgast stieß sie dabei eingangs mit einem Gläschen Sekt oder Saft auf den Jubeltag an, begrüßte jeden und wünschte ein gemütliches Beisammensein.

Für die Pfarrgemeinde Dalking wünschten Pfarrer Franz Merl und Pfarrgemeinderätin Maria Prasch der treuen Kirchgängerin weiterhin viel Gesundheit und Gottes Segen. Diesen herzlichen Wünschen schloss sich auch Bürgermeister Daniel Paul an, der ebenfalls Blumen mitgebracht hatte. Auch die Vereine waren am Samstag ein wichtiger Bestandteil des Gratulationsreigens. So ist das Geburtstagskind sowohl beim Frauenbund Dalking, beim Obst- und Gartenbau Weiding als auch beim SV Weiding im Seniorenturnen „Gesund und Fit“ seit vielen Jahren gerne mit dabei. KDFB-Vorsitzende Regina Paul gratulierte zusammen mit Maria Macht und dankte für die jahrelange Treue.

Die Vorsitzende der Gartler, Roswitha Spießl war ebenfalls mit einer Abordnung gekommen, um ihre Vitl hochleben zu lassen. Zur Feier gesellten sich am Nachmittag auch noch Vertreterinnen der SV-Abteilung „Gesund und Fit“, um mit ihrer Turnerkollegin anzustoßen.

Die Jubilarin, eine geborene Schneider, erblickte am 20. Mai 1939 in Ränkam das Licht der Welt und wuchs zusammen mit einem Bruder auf dem elterlichen Hof auf. Sie besuchte acht Jahre die Volksschule in Ränkam und arbeitete nach der Schulzeit in einer Fabrik in Furth im Wald. Hier wurden „Zwirn-Holzspulen“ hergestellt und gewickelt. Später fand sie bei der Lederfabrik und bei der Kofferfabrik Winter in der Grenzstadt eine Anstellung.

Am 5. Mai 1961 heiratete sie ihren Ehemann Franz Haller aus dem Postweg in Weiding. Bürgermeister Karl Holmeier traute einst das junge Paar in der Gemeindekanzlei. Die Söhne Franz und Reinhold wurden geboren. Die Vitl war Landwirtin mit Leib und Seele und verrichtete die Arbeit daheim gerne und mit viel Herzblut. Anfang der 1990er Jahre wurde die Landwirtschaft schließlich aufgegeben. Heute ist die Jubilarin noch fleißig in ihrem großen Gemüsegarten. Auch gehört zum Hof bis heute ein Hühnervolk, auf das sie stets ein Auge hatt. Überrascht war sie auch von persönlichen Glückwünschschreiben seitens des Landrates und des bayerischen Ministerpräsidenten. Besonders stolz ist die rüstige Oma und Uroma auf ihre vier Enkelkinder Franz, Christina, Julia und Lukas sowie ihre Urenkelin Helena. (fea)

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