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Corona: Die Notfallpläne der Zollner AG

Kein Mitarbeiter des Zandter Elektroriesen ist bislang vom Virus betroffen. Damit das so bleibt, hat das Unternehmen Pläne.

Der Vorstand der Zollner Elektronik hat beschlossen, alle Geschäftsreisen von Mitarbeitern von und nach China und in andere Risikogebiete bis zum 31. März einzustellen.  Foto: Zollner
Der Vorstand der Zollner Elektronik hat beschlossen, alle Geschäftsreisen von Mitarbeitern von und nach China und in andere Risikogebiete bis zum 31. März einzustellen. Foto: Zollner

Zandt.In einer Pressemitteilung erläutert die Zollner Elektronik AG, wie sie mit der Problematik rund um den Coronavirus umgeht. Kein Mitarbeiter weltweit sei bisher vom Coronavirus betroffen. „Selbstverständlich ist uns aber auch bewusst, dass wir einen Krankheitsfall in der näheren Umgebung oder vielleicht sogar in einem unserer Standorte selbst nicht ausschließen können. Daher beschäftigen wir uns seit längerem intensiv mit dem Thema Coronavirus. Hierzu wurde bereits Ende Januar eine interne Arbeitsgruppe gebildet, die sich laufend mit der Entwicklung des Coronavirus auseinandersetzt.“

Zu Beginn sei der Fokus der Arbeitsgruppe auf dem Zollner-Werk in Taicang gelegen. Hier konnte am 12. Februar die Produktion nach offizieller behördlicher Freigabe wiederaufgenommen werden. „Voraussetzung war und ist nach wie vor die Einhaltung von diversen präventiven Maßnahmen, um bestmöglichen gesundheitlichen Schutz für unsere Mitarbeiter in China sicherzustellen.“

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Der Vorstand der Zollner Elektronik habe beschlossen, alle Geschäftsreisen von Mitarbeitern von und nach China und in andere Risikogebiete bis zum 31. März einzustellen. Die Risikogebiete überprüfe die interne Arbeitsgruppe täglich auf Grundlage der Festlegungen des Robert Koch-Instituts. Alle übrigen beruflich bedingten Reiseaktivitäten würden bis Ende März 2020 auf das absolut notwendige Maß reduziert.

Termine per Telefon oder Web

Des Weiteren sei beschlossen worden, Besuche von Geschäftspartnern (Kunden/Lieferanten etc.) aus Risikogebieten bis zum 31. März ausnahmslos auszusetzen. Auch hier würden zusätzlich alle übrigen Besuchsaktivitäten in allen Zollner-Werken auf das absolut notwendige Maß bis Ende März reduziert. Die betroffenen Termine würden soweit möglich als Video-, Web- oder Telefonkonferenzen abgehalten.

Bestehe bei einem Mitarbeiter der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus, bleibe er seinem Arbeitsplatz fern. „Beim einen ist dann Homeoffice denkbar, bei dem anderen nicht – jeder Einzelfall wird genau geprüft. Oberstes Ziel ist immer, die Gesamtheit der Zollner-Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen.“

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Die interne Arbeitsgruppe beschäftige sich nicht nur mit Präventionsmaßnahmen, sondern müsse auch den Ernstfall im Blick haben: Dass sich ein Mitarbeiter angesteckt habe und in der Arbeit Kontakt zu Kollegen hatte. „Die Arbeitsgruppe hat deshalb Notfallmaßnahmen für alle Zollner-Werke weltweit definiert und passt diese situationsbedingt weiter an. Sollte eine Umsetzung notwendig werden, wird diese selbstverständlich in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Behörden vor Ort erfolgen.“

Unruhe im Unternehmen

Natürlich sei durch das Coronavirus im Unternehmen auch Unruhe entstanden, „diese versuchen wir, durch eine offene Kommunikation aufzufangen“. Beispielsweise sei für Mitarbeiter eine Telefon-Hotline eingerichtet sowie eine eigene E-Mail Adresse corona_info@zollner.de eingerichtet worden. Zusätzlich würden Informationen im Intranet zur Verfügung gestellt.

„Die Bereiche Einkauf und Logistik prüfen und überwachen laufend sehr genau die Bestände und die Liefersituation, damit wir geeignete Maßnahmen ableiten können. Hierbei sind wir in enger Abstimmung mit unseren Zulieferern und unseren Kunden. Des Weiteren prüfen wir täglich die aktuelle Situation in allen Unternehmensbereichen, da sich hier sehr schnell einiges ändern kann. Auch hier steht die Zollner Elektronik AG in intensivem Austausch mit ihren Kunden.“

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