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Die CSU strebt wieder drei Ratssitze an

Liste „CSU-FWG der Gemeinde Zandt“ eröffnete den Wahlkampf mit Landrat Franz Löffler. Kandidaten und Ziele wurden vorgestellt.
Von Rosi Stelzl

Landrat Löffler bei seiner Rede Foto: Rosi Stelzl
Landrat Löffler bei seiner Rede Foto: Rosi Stelzl

Zandt.Im Hotel Früchtl fand am Samstagabend die Auftaktversammlung der Liste „CSU-Freie Wählergemeinschaft der Gemeinde Zandt“ zur Kommunalwahl statt, wobei die einzelnen Kandidaten vorgestellt wurden und die gesetzten Ziele. Listenführer und Gemeinderat Konrad Kouba betonte das Ziel der CSU-Liste, in der die gesamte Gemeinde abgedeckt sei, nämlich wieder drei Gemeinderäte zu stellen.

Im Anschluss informierte Konrad Kouba über die Ziele in den kommenden sechs Jahren: Es stehen der Neubau und die Planung des Kinderhauses „Spatzennest“ für 70 Kinder an, das er als ein Mammutprojekt bezeichnete. Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt in Harrling mit Bau eines neuen Kanales sei vorgesehen. Geplant sei die Ausweisung von Bauland für junge Familien in allen Gemeindeteilen und auch die Neugestaltung des Bad-Geländes in Harrling unter Einbeziehung der Bürger. „Dies muss in dieser Periode durchgesetzt werden“, wie Kouba erklärte.

Leerstandsmanagement ist nötig

Unterstützt werden weiterhin die Vereine, die Feuerwehren und das gesellschaftliche Engagement der Bürger. „Wir haben ein intaktes Dorfleben in der Gemeinde und mit Gaststätten in Zandt, Harrling und Pfahl drei Wirtshäuser, einen Arzt, einen Zahnarzt und Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten“, freute er sich. Angesprochen hat er den Ausbau des Radwegs Zandt-Schachendorf auf vorhandenen Wegen; eingeplant sei die Erweiterung des Gewerbegebietes „In der Au“. Aktives Management der Baulücken und Leerstände in der Gemeinde sei erforderlich. Ein Problem sei, speziell in Zandt, die Verkehrsproblematik, besonders wegen der Geschwindigkeit innerorts.

Geplant sei die Erstellung eines Seniorenkonzepts für die älteren Mitbürger, wie Konrad Kouba weiter informierte, verbessern müsse man die Zufahrt zum Bäckerweg. Angeregt wurde von Helene Filimon und Monika Kern, für Senioren Hilfen im Alltag zu schaffen, Gelegenheiten zum Einkaufen zu bieten und dafür eine Einsatzstelle zu schaffen. Anschließend stellte Kouba die Kandidaten auf der Liste namentlich vor, die erklärten, warum sie sich für den Gemeinderat bewerben.

Landrat stellt seine Ziele vor

„Zandt muss sich in den nächsten sechs Jahren weiterentwickeln“, betonte Landrat Franz Löffler. Er stellte fünf Punkte vor, die ihm besonders am Herzen liegen. Die Arbeitsplätze von morgen sichern bedürfe aller Aufmerksamkeit; das Verbessern der Infrastruktur mit dem Bau von Straßen, besonders die Anbindung an die B 20 und an eine Autobahn sei ein Ziel. Auch auf dem Schienenweg müsse sich einiges ändern. Als dritten Punkt nannte er den Ausbau der digitalen Infrastruktur auf einer Länge von 1 600 Kilometern.

Der vierte Punkt sei die Nachhaltigkeit im Klimawandel. Die Gemeinde Zandt habe dies prima gelöst, auch mit der Schaffung von Blühflächen. Angesprochen hat Löffler auch die Energiewende, E-Autos und autonomes Fahren. Löffler ging auch auf die Gesundheitspolitik ein und darauf, dass man den Kindern die Natur näher bringen müsse, zum Beispiel durch Schul- und Hausgärten, dass man einheimische Gemüsesorten mehr schätzen solle als solche aus fernen Ländern.

Ein anderes Thema waren die Krankenhäuser im Landkreis. „Das Krankenhaus Cham wird sich weiter entwickeln, es muss 24 Stunden erreichbar sein; das Krankenhaus in Bad Kötzting wird aufrecht erhalten und das Haus in Roding wird sich zum integrierten Gesundheitszentrum entwickeln. Verbessern müsse sich die ambulante Betreuung und es müssen Wohnräume so gestaltet werden, dass man möglichst lang daheim bleiben könne. Als fünften Punkt nannte Löffler den Erhalt von Arbeitsplätzen in Zeiten des technologischen Wandels, ebenso die Schaffung notwendiger Infrastruktur.

Konrad Kouba stellte die Zandter CSU-Kandidatinnen für den Kreistag, Helene Filimon und Monika Kern, vor. Es folgte eine rege Diskussion, bei der Landwirtschaftsmeister Ernst Hackl die Situation in der Landwirtschaft ansprach.

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