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Die FW-Kandidaten stellten sich vor

Die ökologische Entwicklung soll fortgeführt werden. Die Erweiterung des Kindergartens ist unumgänglich.

Der Bürgermeisterkandidat Hans-Jürgen Laumer mit Teilnehmern im Gasthaus Fleischmann Foto: Christine Wenzl
Der Bürgermeisterkandidat Hans-Jürgen Laumer mit Teilnehmern im Gasthaus Fleischmann Foto: Christine Wenzl

Zandt.Gut besucht war die erste Wahlversammlung der Freien Wähler Gemeinde Zandt am Sonntag im Gasthaus Fleischmann in Harrling. Nach dem Gottesdienst, zur besten Frühschoppenzeit, konnte Heinz Schweiger, der Vorsitzende des Ortsverbandes der Freien Wähler, die Besucher und auch die – nahezu vollständig erschienen – Listenkandidaten begrüßen. Die Freien Wähler bedankten sich bei der Familie Fleischmann für die Möglichkeit, die Versammlung in deren Räumen abzuhalten. Betont wurde auch, dass man im Gemeindegebiet noch mehrere Wirtshäuser habe, die es zu unterstützen gilt, um so das gesellschaftliche Leben zu bereichern.

22 der 24 Gemeinderatskandidaten stellten sich anschließend persönlich bei den Besuchern vor und erläuterten ihre Beweggründe für die Kandidatur.

Anschließend wurde das Wort an den Bürgermeisterkandidaten Hans-Jürgen Laumer übergeben, der seinen beruflichen Werdegang und seine Motive für die Kandidatur aufzeigte.

Insbesondere sei es ihm wichtig, die bisher begonnenen Maßnahmen in Sachen ökologische Gemeindeentwicklung weiterzuführen. Hier werde er von vielen Privatpersonen, Landwirten, Vereinen und Jägerschaft unterstützt. In Harrling sei mit rund zwei Hektar die größte Blühfläche im Gemeindegebiet geschaffen worden.

Man habe mit derartigen Maßnahmen bereits 2006, also lange vor dem Volksbegehren des Vorjahres begonnen. Zandt sei hier Vorzeigegemeinde, was auch bedeutsam sei. Denn die Gemeinde müsse sich neu profilieren, man könne nicht ausschließlich auf die derzeitig gute wirtschaftliche Situation bauen. Hierfür möchte der Bürgermeisterkandidat auch eine entsprechende Arbeitsgruppe mit Einbindung von Vereinen und Bürgervertretern ins Leben rufen, die unter professioneller Moderation Zukunftskonzepte erarbeitet. Eine Erweiterung des Naturlehrpfades sowie ein Generationenpark sind hier beispielsweise angedacht. Jung und Alt sollte die Möglichkeit geboten werden, am Dorfleben teilzuhaben.

Im Einzelnen wurden die Schaffung von Räumen für Kultur und Veranstaltungen, die Förderung von Jugend, Familien und Vereinen sowie entsprechende Maßnahmen der Dorferneuerung in allen Gemeindeteilen angeführt. Das Feuerlöschwesen als kommunale Aufgabe wird weiterhin wichtig sein.

Wegen der regen Bautätigkeit und zahlreicher Neubürger sei auch die Erweiterung des Kindergartens unumgänglich. Hierzu seien vom derzeitigen Gemeinderat bereits die Grundlagen geschaffen worden.

Für Harrling sollte primär die Erneuerung der Ortsdurchfahrt mit gleichzeitiger Verlegung neuer Versorgungsleitungen anstehen. Daneben sei Handlungsbedarf bei der Nachnutzung des ehemaligen Badgeländes.

Die Liste der Freien Wähler will auch die Wahlversammlung der Wählervereinigung und Umgebung am Samstag 22. Februar in Pfahlhof besuchen.

Am Sonntag, 1. März findet die Wahlversammlung um 9.30 Uhr im Hotel Früchtl statt. Hier wird der Landratskandidat der Freien Wähler, Julian Preidl, sprechen. (kwl)

Neubürger

  • Bauland:

    Auch Bauland sei wieder ein Thema, da die vorhandenen Bauplätze in den verschiedenen Ortsteilen sehr rasch und nahezu vollständig verkauft wurden. Wegen des anhaltenden Baubooms solle deshalb auch die Belebung der Dorfkerne auf der Agenda stehen. Wegen der regen Bautätigkeit und zahlreicher Neubürger sei auch die Erweiterung des Kindergartens unumgänglich.

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