MyMz
Anzeige

Kindergarten soll Holzbau werden

Das neue Projekt nimmt langsam Form an. Der Architekt stellte jetzt verschiedene Möglichkeiten für das Dach vor.

  • So wird der neue Kindergarten in Zandt aussehen.Foto: Rosi Stelzl

Zandt.Der Gemeinderat traf sich zu einer weiteren Sitzung, beid der es unter anderem auch um Bauanträge ging. So folgender Bauantrag: Zollner Elektronik, Zandt, bei Zollner Werk 1 – Gebäude 11, Galvanik auf Dachsanierung sowie Errichtung und Betrieb einer neuen Eloxalanlage, Zinn-/Zinkanlage und Zu-/Abluftanlage.

Bürgermeister Ludwig Klement führte aus, dass diesem beantragten Vorhaben schon einmal zugestimmt wurde. Die beantragten Maßnahmen sind bereits abgeschlossen. Wegen geringfügiger Änderungen wird nach Rücknahme des bisherigen Bauantrags ein neuer Bauantrag vorgelegt. Äußerlich wurde bzw. wird am Gebäude nichts verändert. Der Gemeinderat stimmte dem vorliegenden Bauantrag ohne Einwendungen zu.

Im nächsten Punkt ging es um das Kinderhaus Zandt: Auf der Tagesordnung stand eine nochmalige Besprechung der Planung des Kindergartenan-/neubaus und eine endgültige Festsetzung. Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Bürgermeister Klement den Architekten Markus Weber vom mit der Planung beauftragten Architekturbüro Schnabel und Partner, Bad Kötzting.

Zandt diskutiert über das Dach

Nachdem Weber in der letzten Gemeinderatssitzung sieben verschiedene Dachvarianten für den Kindergartenanbau vorstellte und der Gemeinderat noch keine Entscheidung über die Gestaltung der Dachform traf, zeigte Weber die favorisierten und teilweise abgeänderten Dachformen nochmals auf. Weiter schlug er eine neue Dachvariante vor. Im Einzelnen wurde ein Satteldach, ein mittig versetztes Satteldach nach oben und nach unten und ein Satteldach ohne Dachüberstand mit Fensternischen vorgestellt. Als neue Variante zeigte Weber ein Satteldach mit einer Giebelöffnung oberhalb der größeren Glasflächen mit einer Öffnung bzw. mit drei Öffnungen auf. Die Gestaltung des Grundrisses innen würde nur bei den Fensternischen etwas beeinträchtigt; ansonsten bleibt er immer gleich. Angesprochen wurde, dass beim Bauwerk innen keine Decken eingezogen werden, sondern die Giebeldachform innen sichtbar bleibt. Einig waren sich die Gemeinderatsmitglieder, dass das in Holzbauweise geplante Gebäude auf jeden Fall einen Dachüberstand haben sollte. Bei weiterem Meinungsaustausch sprach sich das Gremium für die neue Dachvariante mit Giebelöffnung, und zwar mit drei Öffnungen aus. Hier wird das lange Dach gebrochen und die Öffnungen geben dem Dach etwas Modernes. Auch ist ein gewisser Dachüberstand gewahrt. Die Giebelöffnungen werden nur auf der zur Straße gerichteten Dachseite errichtet. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass beim neuen Kindergartenanbau bei der Dachgestaltung ein Satteldach mit drei Giebelöffnungen errichtet werden soll; die Dachöffnungen erfolgen nur auf der zur Straße gerichteten Dachseite. Der Kindergartenanbau wird in Holzbauweise erstellt.

Weiter ging es mit der Entscheidung über den Abriss des alten Pfarrhofgebäudes in Zandt. Die Gemeinde hat das Grundstück mit dem alten Pfarrhofgebäude in Zandt erworben. Der Bürgermeister schlug dem Gremium vor, das nur mit größtem Aufwand sanierungsfähige Gebäude abzureißen. Im Gremium wurde die Meinung vertreten, dass vor einem Abbruch geklärt sein sollte, was mit dem Grundstück gemacht wird, was auf dem Grundstück neu gebaut werden soll. Bei einem jetzigen Abbruch muss auf jeden Fall das Gelände ordentlich hergerichtet oder bepflanzt werden. Schließlich einigte sich das Gremium, dass Bürgermeister Klement zwei Angebote für einen Abbruch des Gebäudes einholen soll. Dann wird entschieden, ob der Abbruch erfolgen soll. Die Entkernung des Gebäudes soll dann vom gemeindlichen Bauhof durchgeführt werden.

Leitungen werden neu gebaut

Bürgermeister Klement informierte über den geplanten Wasserleitungsneubau in Zandt und in Harrling. In Zandt wird die Wasserleitung in der Flammrieder Straße vom Abgabeschacht bis zur Chamer Straße beim Anwesen Baumgartner neu errichtet. In Harrling wird in der Dorfstraße vor Sanierung der Ortsdurchfahrt die Wasserleitung ab Schule bis zur Kreuzung an der Kreisstraße neben der bestehenden Leitung erneuert. Während der Bauarbeiten werden in diesen Bereichen die Straßenabschnitte komplett gesperrt werden müssen.

Weiter führte Bürgermeister Klement aus, dass zuerst Bodengutachten eingeholt werden. Einig war sich das Zandter Gremium, dass bei allen Aufgrabungen Leerrohre für Glasfaser mit- verlegt werden sollen. Nach Meinung von Ludwig Klement sollte außerdem geprüft werden, ob nach Harrling Ferngas kommen kann und ob es kommen soll. Denn dann sollte auch gleich eine Gasleitung mit verlegt werden. Um diesbezüglich nähere Aussagen machen zu können, wird Bürgermeister Klement Informationen dazu einholen. (kts)

Im Geheimen

  • Grundstücke:

    Weiter wurden Grundstücks- und Personalangelegenheiten behandelt.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht