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Tipps für Senioren fürs sichere Wohnen zu Hause

„Solange wie möglich daheim wohnen“: Unter diesem Motto stand am Dienstag beim Zandter Seniorenclub der Vortrag von Marion Zaspel von der Seniorenkontaktstelle des Landratsamtes Cham im Saal des Pfarrheimes St. Josef.
Rosi Stelzl

Marion Zaspel bei ihrem Vortrag vor dem Seniorenclub Zandt Foto: Rosi Stelzl
Marion Zaspel bei ihrem Vortrag vor dem Seniorenclub Zandt Foto: Rosi Stelzl

Zandt.Das Interesse war groß, alle Stühle waren besetzt, als der Sprecher des Teams, Ludwig Schnitzbauer, alle willkommen hieß.

Angefangen beim Hauseingang, über Türen, Treppen, Küche, Wohnzimmer bis zum Bad: Überall lauern zu Hause Gefahren, die Marion Zaspel den Senioren aufzeigte. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die seniorengerecht umgebaut werden müssten. Wenn zum Beispiel das Hinsetzen oder das Aufstehen Mühe bereite, könne man ja Stühle oder den Tisch erhöhen; auch eine Erhöhung des Bettes erleichtere das Aufstehen. Zur Orientierung im Dunkeln kann man eine kleine Lampe direkt am Bett anbringen, die bequem im Liegen erreichbar ist. Ein Bewegungsmelder oder ein Zeitschalter helfen, Wohnung, Keller, Garten oder Garage ohne Eile zu erreichen. Sinnvoll sei es auch, alle Gegenstände, die regelmäßig benützt werden, in bequemer Höhe aufbewahren. Zum Schluss schenkte Marion Zaspel jedem Anwesenden ein praktisches zangenähnliches Gerät, mit dem man mühelos kleine oder größere Flaschen öffnen könne. Wer Hilfe benötigt, kann sich an die Seniorenkontaktstelle des Landratsamtes unter Tel. (0 99 71) 78-291 oder 78-292 wenden. Zaspel hatte auch schriftliches Material mitgebracht, mit Tipps fürs „Wohnen im Alter und bei Behinderungen daheim“. Auch die beliebte Zeitung „Abseits-Denkste“ hatte die Referentin dabei. (kts)

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