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Glückwünsche

Als Ehepartner beste Freunde bleiben

Viele Gäste freuten sich mit Thomas und Stefanie Frisch an ihrem großen Tag. Bei der Trauung sang ein Familienchor.

Ein langes Spalier mussten Thomas und Stefanie Frisch durchschreiten. Foto: krp
Ein langes Spalier mussten Thomas und Stefanie Frisch durchschreiten. Foto: krp

Neukirchen b. Hl. Blut.Thomas (27) und Stefanie (26) Frisch, geborene Sperl, aus Haibühl haben sich in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Neukirchen b. Hl. Blut das kirchliche Ja-Wort gegeben. Das barocke Gotteshaus hat vor allem für die Braut große Bedeutung, da sie dort schon getauft wurde, ihre Erstkommunion feierte und auch ihre Firmung dort stattfand.

Die standesamtliche Trauung des Paares erfolgte bereits im vergangenen September. Den christlichen Ehebund segnete Regionaldekan Pfarrer Monsignore Georg Englmeier. Eine stimmungsvolle musikalische Bereicherung des Trauungsgottesdienstes war der eigens für das Fest zusammengestellte zehnköpfige Familienchor unter der Leitung von Karin Wellisch, der Tante des Bräutigams. Als Sprecher der Fürbitten ließen sich die Geschwister von Stefanie und Thomas in die Pflicht nehmen, während die Lesung von Ingrid Sperl, Tante der Braut, vorgetragen wurde.

Die altehrwürdigen Ämter des „Vorgangs“ und der Brautmutter übernahmen Werner Bock und Renate Kussinger. „An dieser herrlichen Kirche kann man sehen, was Ehe bedeutet“, bekannte Pfarrer Engelmeier in seiner Traurede. Wie diese Kirche solle auch eine Ehe auf Felsen gegründet werden. Die Ehe ist kein Gefängnis, sondern die gegenseitige Gewissheit, sich aufeinander verlassen zu können. „Damit aus dem endlichen Ja das unendliche Ja wird, holen wir Gott mit hinein“, so der Priester. Wie die großartige Ausstattung der Kirche so ist auch die Ehe eine Art Kunstwerk, das mit Geduld, Mut und Humor von beiden gestaltet wird. „Lassen Sie nicht zu, dass die Ehe gestört wird. Bewahren Sie Ihre persönliche Atmosphäre“, appellierte der Geistliche an das Brautpaar. Sie mögen nicht aneinander vorbeireden, sondern miteinander reden. „Das Kunstwerk Liebe hat Kraft, aber es braucht auch Schutz durch das Ehesakrament“, so Englmeier. Dass sie bleiben, was sie über zehn Jahre lang waren: bester Freund und beste Freundin, das wünschte er am Ende.

Beim Verlassen des Gotteshauses wurden die Neuvermählten von Kameraden der FFW Haibühl-Ottenzell erwartet. Mit einer beachtlichen Abordnung war der SC Arrach-Haibühl erschienen. Die weltliche Feier mit den „Arberland Casanovas“ fand im Gasthaus Bach in Neukirchen b. Hl. Blut statt. Braut und Bräutigam arbeiten beide bei der Firma Zollner in Zandt. Ihr Kennenlernen liegt schon zehn Jahre zurück, wo sie sich beim „Furtgeh“ trafen. Seit geraumer Zeit haben sie in Haibühl ihr gemeinsames Nest bezogen. (krp)

Die Hochzeiten im Bayerwald 2018, Teil 2

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