MyMz
Anzeige

Sport

Hubertusschützen glänzen mit Erfolgen

Der Verein hat Bayerische Meister in seinen Reihen, und die Mannschaft steigt auf. Lob gab es auch für die Nachwuchsarbeit.
Von Ulrike Niklas

  • Wilhelmine Kerscher, Willi Zankl und Marco Senft wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Fotos: Ulrike Niklas
  • Schützenmeister Willi Zankl (r.) und Fabian Bohn erwarben den Trainerschein für LG/LP.

Reichenbach.Ein erfolgreiches und arbeitsintensives Jahr liegt hinter den Hubertusschützen Reichenbach, wie die Jahresversammlung zeigte. Die Schützen haben bei regionalen und überregionalen Wettkämpfen mit beachtlichen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht und dabei den Verein, den Gau und die Gemeinde großartig repräsentiert. Besonders die Jungschützen haben mit Erfolgen aufgewartet, die jedes Schützenherz höherschlagen lassen.

Ein schönes Resümee also, das ein sichtlich zufriedener Schützenmeister Willi Zankl ziehen konnte. Nach fünf Beitritten zählt der Verein nunmehr 155 Mitglieder. Top in Form sind die Hubertusschützen auch ausbildungsmäßig. Zehn verfügen über die Jugendbasislizenz, 14 Mitglieder sind im Besitz des Waffenkundelehrgangs, drei Mitglieder haben die Schießwart-Ausbildung absolviert und sechs Schützen haben die Ausbildung zum Schießsportleiter abgelegt.

Fabian Bohn und Willi Zankl haben den Trainerschein für LG/LP erworben. Tamara Zankl, Michael Stöckl und Daniel Medved haben mit Erfolg an den Lehrgängen Jugend-Basis-Lizenz und Jugendmaster teilgenommen und die Prüfung für Waffensachkunde abgelegt, ebenso Lydia Hahn. Damit sind die besten Voraussetzungen getroffen, um kompetente Jugendarbeit zu gewährleisten und in der Ausbildung der Schützenklasse auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Im Gemeindeleben aktiv

In der abgelaufenen Saison wurden mit Daniel Medved und Sophia Hahn zwei Jungschützen in Schützenklassenmannschaft integriert. Beide haben mit ihren Ergebnissen dazu beigetragen, dass die Mannschaft ungeschlagen den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat. Mit Sophia Hahn, Saskia Dengler, Verena Bohn, Mona Winklmann, Matthias Heller und Daniel Eichinger haben die Hubertusschützen weitere Nachwuchsschützen, die im Gau und im Landesleistungszentrum Pfreimd auf sich aufmerksam gemacht haben. Auch der weitere Schützennachwuchs entwickelt sich hervorragend. Bei den Landesmeisterschaften spielten die Reichenbacher wieder vorne mit. Zum neunten Mal in Folge haben sie Bayerische Meister und Bayerische Mannschaftsmeister in ihren Reihen. Sophia Hahn wurde in der Klasse Schüler Vizemeisterin und konnte sich für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Matthias Heller ist amtierender Gaujugendkönig und hat beim Landeskönigsschießen den fünften Platz belegt.

Die Hubertusschützen halten auch das Vereins- und Gemeindeleben in Schuss. Der Schützenmeister berichtete über die sportlichen Veranstaltungen, wie das Gaupokal- und Königsschießen, das Regentalwanderpokalschießen oder das Jugend-Trainingslager im Leistungszentrum Pfreimd. An internen Vereinsveranstaltungen nannte er die Fußballstammtische, Nikolaus- und Faschingsschießen. Wenn es um gesellschaftliche Belange in der Gemeinde geht, ist der Schützenverein Hubertus zuverlässiger Partner. Im vergangenen Jahr waren sie wieder beim Weihnachtsmarkt und Faschingszug und insbesondere bei den Veranstaltungen im Rahmen der 900-Jahrfeier dabei. „Wir sind einer der größten Schützenvereine im Gau Bruck und ein Verein mit Tradition, das sollten wir auch mit Stolz zeigen.“ Willi Zankl dankte diesbezüglich allen Mitgliedern, die den Verein repräsentieren und unterstützen sowie Bürgermeister Franz Pestenhofer, der immer ein Ohr für die Belange des Vereins hat, und allen Spendern und Gönnern. „Wir müssen auch im kommenden Vereinsjahr gemeinsam weiterarbeiten zum Wohle unseres Sportes und des Vereins“, so der Schützenmeister.

Seit 50 Jahren dem Verein treu

Bei der Jahresversammlung wurden treue Mitglieder geehrt: Seit 25 Jahren ist Marco Senft dabei. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Gerlinde Auburger, Jürgen Zankl und Willi Zankl geehrt. Seit 50 Jahren sind Wilhelmine Kerscher, Ilse Kerscher und Gerd Freisinger dem Verein treu.

„Man muss sich angesichts des Jahresprogrammes wundern, dass die Tage überhaupt ausreichen. Das ist Vereinsleben, wie es in Reichenbach gelebt und gepflegt wird.“ Bürgermeister Franz Pestenhofer zeigte sich in seinem Grußwort angetan angesichts des Zeitaufwandes, den die Schützen erbringen. Ein intakter Verein, das sind seiner Meinung nach aktive Schützen und begeisterter Schützennachwuchs, der bestens gefördert werde. Bayerische Meister in den Reihen zu haben sei nicht selbstverständlich.

Das sah er der Weitsicht der Vereinsführung geschuldet, die mit zeitgemäßen Investitionen die Voraussetzungen schaffe, und schließlich dem Zusammenhalt aller Generationen. Dass auf die Schützen Verlass sei, wenn es um die Ausrichtung von Festen gehe, habe das Jubiläumsjahr 2018 bewiesen. Der Bürgermeister ist sich bewusst, dass es nur durch die große Unterstützung der Vereine gelingen konnte, und bedankte sich ganz herzlich.

„Es ist selten, dass die Jugend derart präsent ist, dazu kann ich nur gratulieren.“ Auch Gauschützenmeister Wolfgang Frank war beeindruckt vom Schützennachwuchs und dem Vereinsleben, wie es in Reichenbach anzutreffen ist. Lobende Worte gab es auch für die Ausbildung, die er als vorbildlich bezeichnete und die Früchte trage.

Im Namen der Gaujugendleitung informierte Lydia Hahn über die Gaujugend. Sie zeigte sich stolz über die erfolgreichen Jungschützen aus ihrem Heimatverein. „Es ist viel Zeitaufwand, aber es macht auch viel Spaß“, sagte sie.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht