MyMz
Anzeige

Bad Kötzting

In Prag Wachablösung hautnah mitverfolgt

Aktionsbündnis Künisches Gebirge und Tourismusbüro Eschlkam brachten Ausflugsteilnehmern die Hauptstadt Tschechiens näher.

Die Teilnehmer der Fahrt bei der Prager Burg vor dem Denkmal von Tomáš Garrigue Masaryk. Foto: fkr
Die Teilnehmer der Fahrt bei der Prager Burg vor dem Denkmal von Tomáš Garrigue Masaryk. Foto: fkr

Eschlkam. Den weihnachtlichen Lichterglanz in der Goldenen Stadt Prag erlebten am Dienstag rund 50 Teilnehmer, die sich an einer vom Aktionsbündnis Künisches Gebirge und des Tourismusbüros Eschlkam ausgeschriebenen Reise beteiligt hatten. Es war eine von Anfang bis zum Schluss bestens durch Jana Dirriglová (Bürgermeisterin von Loucim), Josef Altmann und Rudi Lenk organisierte Fahrt. Die Abfahrt erfolgte beim Gasthof zur Post in Eschlkam und über den Grenzübergang und Eschlkams Partnergemeinde Všeruby/Neumark ging es in das Nachbarland. Über die zweite Partnergemeinde Kdyně/Neugedein und Klatovy/Klattau sowie vorbei an Pilsen führte die Fahrt auf der Autobahn in Richtung Prag. Bevor jedoch die Goldene Stadt erreicht war, wurde auf einem Rastplatz bei Rokycany eine Kaffeepause eingelegt. Jana Dirriglová hatte dafür auch noch leckere böhmische Plätzchen, Stollen und Zopf besorgt, die allen ausgezeichnet schmeckten.

Bereits auf der Fahrt nach Prag wusste Josef Altmann über die einzelnen Orte, die durchfahren wurden, viel zu erzählen. Aber auch über Prag hielt er bereits einige Informationen parat. So erfuhren die Reiseteilnehmer, dass die Hauptstadt Tschechiens über 1,2 Millionen Einwohner zählt und damit den 14. Platz der größten Städte von Europa belegt.

Mit rund zehn Millionen ausländischen Touristen im Jahr zähle Prag zu den zehn meistbesuchten Städten Europas. Tschechien, so Altmann, werde auch das Land der Burgen und Schlösser genannt. An einigen fuhr man bei dieser Reise vorbei.

Kurz vor Prag übernahm dann Rudi Lenk das Kommando der Reiseleitung und dieser erwies sich als absoluter Kenner von Prag. Er vermittelte mit Herzblut und viel Fachwissen die Hauptstadt Tschechiens. Das Mittagessen war im Klosterrestaurant Strahov bestellt, das mit Suppe, Fleischspieß und Nachspeise wahrlich keine Wünsche offenließ. Dort hatte Rudi Lenk auf dem Gelände vor dem Mittagessen noch erzählt, dass dieses Kloster der Prämonstratenser bereits im Jahre 1140 gegründet wurde, seine heutige Barockgestalt jedoch aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt.

Nach dem Mittagessen waren weitere Besichtigungspunkte, unter anderem das Palais Cernín, in dem das Tschechische Außenministerium untergebracht ist, der Marienwallfahrtsort Loreto und die Prager Burg, vor der sogar eine Wachablösung hautnah mitverfolgt werden konnte. Auch beim Palais Schwarzenberg bekamen die Ausflügler interessante Informationen. Ein Abstecher wurde auch noch zur Karlsbrücke unternommen. Danach wurden aber in die Christkindlmärkte am Altstädter Ring und am Wenzelsplatz eingetaucht und dort das weihnachtliche Flair genossen.

Natürlich wurden auch der Glühwein und so manche böhmische Spezialitäten genossen, ehe dann wieder die Heimfahrt angetreten wurde. Alle waren sich einig, dass Prag gerade auch zur Weihnachtszeit immer einen Besuch wert ist. Kurz bevor wieder heimatliche Gefilde erreicht wurden, nützte Josef Altmann die Gelegenheit, sich bei Jana Dirriglová und Rudi Lenk zu bedanken.

Trotz des starken Nebels ab Klatovy brachte der Busfahrer alle wohlbehalten zurück nach Eschlkam und alle waren sich einig, dass die Pragfahrten zur Weihnachtszeit auch für die Zukunft angeboten werden sollten. (fkr)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht