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Katastrophenschutz
Donnerstag, 20. September 2018 25° 1

Aktion

Die „Katastrophe“ live erleben

Bei der Katastrophenschutzübung „Roter Eber“ am Samstag in Chamerau sind Zuschauer willkommen – aber mit klaren Regeln.

Das Szenario eines Busunfalles, wie hier in Blaibach geübt, wird alleine 220 Rettungskräfte mit 50 Fahrzeugen binden
Das Szenario eines Busunfalles, wie hier in Blaibach geübt, wird alleine 220 Rettungskräfte mit 50 Fahrzeugen binden

Cham.Interessierte Besucher können die internationale Katastrophenschutzübung „Roter Eber 2018“ am Samstag, 9. Juni, von 8.30 Uhr bis 15 Uhr in Chamerau (Landkreis Cham) live miterleben. Landrat Franz Löffler als Leiter der Katastrophenschutzbehörde sowie Kreisbrandrat Michael Stahl und Rettungsdienstleiter Michael Daiminger, denen die Planung und Koordination der Übung obliegt, freuen sich über viele Zuschauer: „Hier können Sie effektive Hilfeleistung durch engagierte Menschen und moderne Ausstattung vor Ort erleben!“

Die großangelegte Übung mit insgesamt 2500 aktiven Teilnehmern und fast 400 Fahrzeugen läuft unter weitgehend realistischen Bedingungen ab. Die Verantwortlichen bitten deshalb um Verständnis, dass einige organisatorische Hinweise zu beachten sind.

Besucher werden gebeten, ausgewiesene Parkplätze und Pendelbusse nach Chamerau zu nutzen (siehe Info). Für Anwohner, Anlieger und sonstige Berechtigte ist die Zufahrt nach Chamerau möglich. Die Fahrzeugführer werden gebeten, die eventuell an den Zufahrtswegen postierten Sicherheitskräfte entsprechend zu informieren.

Die Staatsstraße 2132 ist auf Höhe der Regenbrücke bei Chamerau zwischen 8 und 18 Uhr komplett gesperrt. Ein Befahren der Staatsstraße 2132 aus Richtung Cham, aus Richtung Lederdorn, aus Richtung Göttling und von der Kötztinger Straße her in Richtung B 85 ist nicht möglich. Eine entsprechende Umleitung in Richtung Bad Kötzting bzw. Cham mit Beschilderung ist eingerichtet.

Aus Sicherheitsgründen können die Einsatzstellen nicht uneingeschränkt erkundet werden. So bleiben die Zufahrtsstraßen zum Einsatzgebiet für den Privatverkehr und auch die Wander- und Waldwege gesperrt. Der Ortsbereich von Chamerau kann jedoch fußläufig erkundet werden. Der Einsatz von privaten Drohnen ist verboten. In Chamerau selbst fahren kostenlose Zubringerbusse verschiedene Haltestellen im Dorfgebiet an.

  • Übungsort „Waldbrand“: Auf dem Roßberg (Gemeinde Chamerau) findet eine umfangreiche Waldbrandbekämpfung unter schwierigen topographischen Bedingungen mit Hubschraubereinsätzen sowie dem Aufbau und Betrieb massiver Löschwasserversorgung statt (ab 9 Uhr).
  • Übungsort „Bus-/Verkehrsunfall“: An der Regenbrücke der Staatsstraße 2132 (nach dem Kreisverkehr Richtung Lederdorn) wird ein Verkehrsunfall (PKW gegen Omnibus) mit Dutzenden Verletzten simuliert (ab 11.30 Uhr).
  • Übungsort „Bauunfall“: Auf dem Gelände der Baufirma Schönberger in Chamerau wird die Hilfeleistung bei einem Bauunfall gezeigt (8.50 Uhr und 13.30 Uhr).
  • Übungsort „Hausbrand“: In der ehemaligen Schreinerei in Chamerau, Bahnhofstraße 21, gibt es einen Einblick in die allgemeine Brandbekämpfung mittels eines sogenannten „Fire-Trainers“ (9.30 Uhr und 14 Uhr). Hier können Besucher auch den Umgang mit Feuerlöschern üben (10.30 Uhr bis 13.15 Uhr).
  • Weitere Informationen im Internet: www.landkreis-cham.de/roter-eber, www.kfv-cham.de (Kreisfeuerwehrverband) und www.kvcham.brk.de (BRK-Kreisverband).

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