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Gemeinderat

Kein Zuschuss für Tourismus in Runding

Regierung teilt mit, dass das Förderprogramm massiv überzeichnet war. Zuschuss für die neuen digitalen Piepser der Feuerwehr.

Im Rathaus Runding wurde über ein Baugebiet in Rieding beraten. Archiv-BE-Symbolbilder Kommunen
Im Rathaus Runding wurde über ein Baugebiet in Rieding beraten. Archiv-BE-Symbolbilder Kommunen

Runding.Neben den Bauabsichten im Nordwesten der Ortschaft Rieding ist nun auch im Nordosten eine Bautätigkeit zu verzeichnen, wurde bei der letzten Gemeinderatssitzung festgestellt. Das Satzungsgebiet wird daher auf den ganzen nördlichen Teil Riedings ausgeweitet. Eine erneute Auslegung soll durch die Verwaltung durchgeführt werden.

Nach der Einführung des Digitalfunks wird auch die Alarmierung der Feuerwehren im Laufe des Jahres 2020 digitalisiert. Die analogen „Piepser“ haben dann ausgedient. Um bessere Preise zu erzielen, wird eine landesweite Ausschreibung vom Innenministerium durchgeführt. Bereits im Mai dieses Jahres wurden die Piepser-Anzahl der Feuerwehren ermittelt und ans Landratsamt Cham gemeldet. Für die Piepser wird es laut Mitteilung des Landratsamts voraussichtlich eine Förderung von 80 % geben. Nach Abzug des Zuschusses werden voraussichtlich Kosten von 8400 Euro auf die Gemeinde zukommen. Der Gemeinderat stimmt der Bedarfsmeldung und der Aufnahme in den Haushalt 2020 zu.

Durch den dreispurigen Ausbau der B20 wurden einige Grundstücksteile von Privatpersonen an die Straßenbauverwaltung übereignet. Diese sollen nun von der Gemarkung Niederrunding in die Gemarkung Windischbergerdorf übergeführt werden. Der Gemeinderat beschloss deshalb die Gebietsänderung.

Das Schreiben der Regierung wurde von Bürgermeister Franz Piendl vorgetragen. Danach war ein Zuschuss für den Tourismus-Bereich des neuen Rathauses nicht möglich war. Das Programm war deutlich mit Zuschussanträgen überzeichnet. Nach den Richtlinien wäre ein Zuschuss von 80000 Euro theoretisch möglich gewesen. Aus den vorgenannten Gründen gibt es aber gar nichts.

Die von ersten Kommandanten Sebastian Greil zusammengestellten Feuerwehrmaterialien wurden bei der Fa. Killian zum Preis von 2601,73 Euro bestellt. Das für die Kläranlagenbetrieb vorgeschriebene Gaswarngerät funktioniert nicht mehr. Gemeinderat Josef Mühlbauer aus Garten erläuterte die Möglichkeiten für eine Neuanschaffung. Da das Gaswarngerät unbedingt erforderlich ist, wird das Gerät bei der Fa. Telle zum Preis von 3.307,78 € bestellt. Eine Wartung und Prüfung kann vor Ort durchgeführt werden. (cro)

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