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Ackerbau

Mais entwickelte sich noch recht gut

Rund 50 Landwirte nahmen am Maisfeldtag teil.
Von Arnold Fleischmann

Dipl.-Ing.agr. Otto Fürsattel (links) und Anbauberater Josef Gschrei (daneben) erläutern den anwesenden Landwirten anschaulich, dass man durch richtige Sortenwahl, Aussaatstärke und Ablagetiefen, das Ertragspotenzial steigern kann.  Foto: Arnold Fleischmann
Dipl.-Ing.agr. Otto Fürsattel (links) und Anbauberater Josef Gschrei (daneben) erläutern den anwesenden Landwirten anschaulich, dass man durch richtige Sortenwahl, Aussaatstärke und Ablagetiefen, das Ertragspotenzial steigern kann. Foto: Arnold Fleischmann

Schönthal.Der Mais nimmt in Deutschland noch immer stark an Bedeutung zu. Dies liegt daran, dass der Mais nicht nur als Körnermais und Silomais für die Rinderfütterung angebaut wird, sondern als Energielieferant für Biogasanlagen an enormer Bedeutung gewonnen hat. Das sah man auch am großen Interesse am Maisfeldtag in Rhan, zu dem Arnold Platzer gemeinsam mit Dipl.-Ing.agr. Otto Fürsattel und dem Anbauberater Josef Gschrei von der Firma Pioneer geladen hatte.

Rund 50 Landwirte kamen, um die auf dem Versuchsfeld angebauten Sorten zu begutachten. Wie Fürsattel gleich vorab erwähnte, habe sich der Mais trotz extremer Bedingungen in diesem Jahr noch recht gut entwickelt, zumindest in unserer Region. Dies liege daran, dass der Mais während der langen Trockenheit, gerade in der Wachstumsphase die Blätter quasi als Schutzfunktion (Trockenstress) einrollte. So überlebt die Frucht. Werden die Blätter danach wieder entrollt, kann der Mais weiter wachsen. Glück sei aber auch gewesen, dass es zum richtigen Zeitpunkt geregnet habe, so dass der Stärkeertrag der Pflanzen abgesichert wurde. Daher zeigt sich hier der Mais auch mit gut entwickelten Pflanzen und einem voll ausgekörnten Kolben.

Trotzdem brauchen die Pflanzen der meisten vorgestellten Sorten mindestens noch die nächsten drei Wochen, um den erforderlichen Trockensubstanzgehalt von etwa 32 Prozent in der Ganzpflanze zu erlangen, erläuterte Fürsattel den anwesenden Landwirten. Zudem gab er detaillierte Informationen, die von der Aussaat, der Behandlung der Bestände auf den einzelnen Parzellen, bis hin zu Trockensubstanzgehalt oder Stärkewert reichten. Wie er dabei bemerkte, kann der Landwirt durch richtige Sortenwahl, Aussaatstärke und Ablagetiefen das Ertragspotenzial steigern. (wfl)

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