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Eschlkam

Natur und Artenvielfalt im Mittelpunkt

Im Waldschmidtsaal in Eschlkam wurde die Ausstellung von Vaclav Sika „Natur kennt keine Grenzen“ eröffnet.

Künstler Vaclav Sika (l.) und Bürgermeister Sepp Kammermeier bei der Vernissage Foto: Viktor Kerschbaumer
Künstler Vaclav Sika (l.) und Bürgermeister Sepp Kammermeier bei der Vernissage Foto: Viktor Kerschbaumer

Eschlkam.Im Waldschmidtsaal der Marktgemeinde Eschlkam trafen sich am Freitagnachmittag zahlreiche kunstinteressierte Gäste aus Bayern und Böhmen zur Eröffnung der Ausstellung von Vaclav Sika „Natur kennt keine Grenzen“. Die realistischen Porträts von Pflanzen und Tieren greifen die Aktion der Marktgemeinde „Eschlkam blüht“ in künstlerischer Weise auf und bringen die existenzielle Bedeutung von Natur und Artenvielfalt in den Blick.

Bürgermeister Sepp Kammermeier begrüßte Oskar Hamrus, den Bürgermeister der Stadt Kdyne, der ein Grußwort sprach. Dessen Amtskollegin Jana Dirriglova, Bürgermeisterin von Loucim, sorgte für die Übersetzungen, so dass es keine Sprachbarrieren gab. Zu den interessierten Besuchern gehörten auch Eduard Stoiber, der stellvertretende Bürgermeister von Eschlkam, sowie Edeltraut Gigl, die erste Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Eschlkam, Alfred Bruckner vom Kunstverein Frei-Raum Furth im Wald und Dr. Stefan Neumeyer. Für den stilvollen musikalischen Rahmen sorgten die Schüler der Kunstschule Kdyne.

Bürgermeister Kammermeier stellte den aus Domazlice stammenden Künstler Vaclav Sika vor. Als langjähriger Leiter der Galerie der Gebrüder Spillar in Domazlice bemühte sich Sika schon früh um bayerisch-böhmische Kontakte auf künstlerischem Gebiet. Sein eigenes Schaffen mündete in einer Vielzahl von internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter in Europa, USA und Japan.

Sikas in der Ausstellung präsentierte Arbeiten sind geprägt durch die extreme, fast fotogetreue Darstellung von Pflanzen und Insekten, wobei die Bildformate in Verbindung mit den gewählten Bildausschnitten und der Farbgestaltung dies eindrucksvoll zur Geltung bringen. Die Gemälde rücken die unscheinbaren Geschöpfe und Pflanzen in das Zentrum der Wahrnehmung. Gerade in einer Zeit des dramatischen Artensterbens trägt die Ausstellung dazu bei, eine größere Achtsamkeit und einen genaueren Blick auf unsere Lebenswelt zu entwickeln.

Bürgermeister Kammermeier verwies auf die ideale Verknüpfung mit der Aktion „Eschlkam blüht“, welche die Anpflanzung und Erweiterung von Blühstreifen als Insektenweiden zum Ziel hat und von der Marktgemeinde und dem OGV Eschlkam betreut wird.

Der Künstler Vaclav Sika bedankte sich bei den Organisatoren der Ausstellung und lud die kunstinteressierten Gäste zum Rundgang und zur Betrachtung der Arbeiten ein. Mit einem kleinen Imbiss und vielen Gesprächen klang die Vernissage aus.

Die Gemäldeausstellung Vaclav Sika „Natur kennt keine Grenzen“ dauert bis 19. Juni. Sie ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. (ker)

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