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Polka, Landler und Mazurka

Gebietstanzprobe in Arrach zur Vorbereitung für das Volkstanztreffen in Teisnach
Regina Pfeffer

Martina Münsterer zeigte mit Ehemann Toni als versiertem Tanzpartner die Tänze vor.  Foto: Regina Pfeffer
Martina Münsterer zeigte mit Ehemann Toni als versiertem Tanzpartner die Tänze vor. Foto: Regina Pfeffer

Arrach.Eine wichtige Aufgabe im Vereinsleben eines Trachtenvereins ist die Pflege und der Erhalt alter Tänze nach Art ihrer Väter. Hunderte von Tanzformen finden sich in der reichen Tanzlandschaft des Bayerischen Waldes. Jeweils im Herbst und im Frühjahr treffen sich die (in vier Bezirke eingeteilten) Vereine des Bayerischen Waldgaus zu einer Gebietstanzprobe, um das alljährliche Volkstanztreffen vorzubereiten. Die Frühjahrs-Probe fand vor kurzem im Gasthaus Aschenbrenner in Arrach statt.

Als „Hausherr“ hieß Thomas Brandl, Vorsitzender der Riedlstoana Arrach, alle Anwesenden willkommen. Er dankte dem Wirt für die Überlassung des Saals. Als Musikant war wiederum Karl Hartl aus Daberg vor Ort, den man wegen seiner reichen Erfahrung nicht missen möchte. Gebietsvortänzerin Martina Münsterer (D’Riedlstoana Arrach) war mit der Anwesenheit von 25 Volkstänzern in Zeiten des Coronavirus durchaus zufrieden. Fünf der 13 eingeladenen Vereine schickten ihre Vertreter. Ihnen war diese Gelegenheit, ihr Wissen nochmals zu verfeinern, wichtig. Denn die von Gauvolkstanzreferent Eugen Sterl ausgesuchten Pflichttänze hatten es in sich, das zeigte sich in den nächsten zwei Stunden. Sterl hatte den „Obernzeller Landler“, die „Kreuzpolka“ (mit drei Figuren), den „Eiswalzer“, die „Traudl-Mazurka“, den „Goaßjackl“, als Tanz zu dritt den „Körbl-Tanz“ und als Zwiefachen den „Boarischer Bauer“ ausgesucht. Um das sprichwörtliche „Feuer“ an die Jugend weiterzugeben und damit zu bewahren, wird bei den Trachtlern die Einbindung von Jugendtanzpaaren großgeschrieben. Zusammen mit Ehemann Toni stellte Martina Münsterer dann die Tänze vor, überwachte die Exaktheit der Tanzausführung und gab hier und da Verbesserungsvorschläge. Die ausgewählten Tänze verlangten den Tanzpaaren einiges ab an Taktgefühl und Musikalität.

Bayerischer Waldgau: Die Gau- und Gaujugendvorstandschaft des Bayerischen Waldgaues hat beschlossen, folgende Veranstaltungen wegen der Corona-Problematik abzusagen bzw. auf einen späteren Termin zu verschieben: Jugendleiter-Grundschulung Teil 2 (27. bis 29. März), Klausurtagung der Gaujugendvorstandschaft (27. bis 29. März), Entscheidung Malwettbewerb mit Landräten (4. April), Bezirksjugendtag Bezirk FRG in Neuschönau (19. April) und Preisverleihung Malwettbewerb (26. April). Ebenfalls abgesagt ist das Volkstanztreffens des Bayerischen Waldgaues (25. April in Teisnach) und der Gaustammtisch am 7. Mai in Neuschönau. (krp)

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