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Reise

Reservisten erkunden die Bundeshauptstadt

Bei der Sicherheitspolitischen Infofahrt mit großem Rahmenprogramm trafen die Teilnehmer der Kreisgruppe Ost MdB Karl Holmeier.

Die Reisegruppe der Reservisten mit MdB Karl Holmeier (l.) im Bundestag Foto: Hapke/Büro Holmeier
Die Reisegruppe der Reservisten mit MdB Karl Holmeier (l.) im Bundestag Foto: Hapke/Büro Holmeier

Cham.Die Kreisgruppe Oberpfalz/Ost im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr führt alljährlich eine sicherheitspolitische Informationsfahrt durch. Auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier (CSU) besuchten die 41 Teilnehmer diesmal die Bundeshauptstadt Berlin. Nach der Abfahrt am Sonntagfrüh wurde kurz nach Mittag das Schloss Cecilienhof in Potsdam als erstes Ziel erreicht. Dort konnten die Reservisten die historischen Räume der Potsdamer Konferenz die vom 17. Juli 1945 bis 2. August 1945 stattgefunden hatte, begutachten.

Am Montag stand als Erstes der Besuch des Stasimuseums auf dem umfangreichen Tagesprogramm. Eine Führung durch die noch im Originalzustand erhaltenen Räume der Stasi-Machtzentrale war sehr beeindruckend, zugleich aber auch bedrückend. Ein kundiger Museumsleiter gab ausführlich Auskunft über die Methoden und auch über die Verantwortlichen, die für das Funktionieren – zumindest für 40 Jahre – des „Unrechtsstaates DDR“ gesorgt hatten. Bereits der Name des Staates, Deutsche Demokratische Republik, sei eine Lüge gewesen. Es sei in keinster Weise ein „deutscher“ Staat gewesen, da alle politischen Entscheidungen die DDR betreffend nicht in Ostberlin, sondern in Moskau getroffen wurden, noch sei dieses Staatsgebilde jemals eine Demokratie gewesen.

Nach einer zweistündigen Stadtrundfahrt folgte nachmittags ein Treffen mit MdB Holmeier. Nach einem Sicherheitscheck durften die Teilnehmer das Paul-Löbe-Haus betreten. Dort stand der Bundestagsabgeordnete für Fragen der Reservisten zur Verfügung. Die Themen erstreckten sich vom Einmarsch der Türkei in Nordsyrien und – da viele Reservisten auch Sportschützen sind –, über die zur Zeit laufende Umsetzung von EU-Richtlinien in ein noch schärferes deutsches Waffengesetz als es bisher schon bestehe.

Im Anschluss führte Holmeier die Gruppe durch das Reichstagsgebäude. Im Plenarsaal erhielten sie Informationen über die Geschichte des Gebäudes. Ein Besuch der Glaskuppel durfte auf keinen Fall fehlen. Da es inzwischen spät am Abend geworden war, hatten die Besucher einen grandiosen Ausblick in das Lichtermeer Berlins.

Bevor am Dienstag die Rückreise angetreten wurde, erfolgte ein Besuch des Polizeimuseums. Dort konnten Exponate aller Art von Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart begutachtet werden. Den Abschluss stellte der Besuch der Bayerischen Vertretung dar. Nach ausführlichen Informationen darüber folgte das gemeinsame Mittagessen, zu dem ein süffiges bayerisches Bier kredenzt wurde.

Die Organisatoren dieser sicherheitspolitischen Informationsfahrt, Kreisorganisationsleiterin Helga Reiter und Kreisvorsitzender Rainer Weiß dankten allen Mitfahrern für das gezeigte Interesse und kündigten an, dass auch im nächsten Jahr eine SiPol-Infofahrt durchgeführt wird.

SiPol-Infofahrt

  • Ziele:

    Berlin mit Deutschem Bundestag, Besuch der Bayerischen Vertretung, Stasimuseum und Polizeimuseum sowie Schloss Cecilienhof in Potsdam

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