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Rosa Gregorie feierte 85. Geburtstag

Zahlreiche Gratulanten feierten mit der Jubilarin.
Josef Kneitinger

Die Jubilarin (sitzend 2. v. li.) mit ihren Gratulanten Foto: Josef Kneitinger
Die Jubilarin (sitzend 2. v. li.) mit ihren Gratulanten Foto: Josef Kneitinger

Roding.Ihren 85. Geburtstag hat Rosa Gregorie aus Hofmühle gefeiert. Dazu lud sie ihre Familie beim „Reim-Wirt“ ein.

Die Jubilarin wurde 1934 unter ihrem Mädchennamen Rosa Pauser in Ranzern/Iglau in Tschechien geboren, wo sie mit sechs Geschwistern aufwuchs. Mit zwölf Jahren musste sie ihre Heimat verlassen und kam nach Bayern. Nach einem Aufenthalt in Pfatter, wo sie die Schule besuchte und anschließend in der Landwirtschaft arbeitete, zog sie nach München, wo sie in einer Großküche arbeitete. Sie lernte ihren Ehemann Rupert kennen. 1957 traten sie vor den Traualtar. Beide wohnten dann in Hofmühl. Zwei Kinder, Anneliese und Ludwig, gingen aus der Ehe hervor. Zur Familie zählen mittlerweile drei Enkel. Mit dem Tod ihres Mannes 2003 traf sie ein schwerer Schicksalsschlag. Die Kraft ihrer Familie gab ihr Halt und half ihr über den Schmerz hinweg. Für Medienrummel sorgte die Jubilarin zusammen mit weiteren Damen aus Regenpeilstein, als sie 1973 die erste Damenlöschgruppe in Bayern gründeten und das erste Leistungsabzeichen ablegten. Ein Teil der damaligen Truppe mit Vorstand Markus Schmid, Kommandant Benjamin Niklas überbrachten ihr die Glückwünsche der Wehr. Außerdem ist Rosa Gründungsmitglied der Regenpeilsteiner Burggeister, die in der Faschingszeit ihr Unwesen trieben.

Ihren Haushalt führt Rosa Gregorie größtenteils selber, wird aber von Tochter Anneliese unterstützt. Die Jubilarin ist interessiert am Tagesgeschehen und informiert sich täglich aus Zeitung und Fernsehen, und auch beim Fußballschauen fiebert sie mit.

Für die Pfarrei Roding überbrachte Kaplan Martin Seiberl Gottes Segen und überreichte ihr eine Kerze. Schon am Nachmittag gratulierte Vize-Bürgermeister Alfred Reger für die Stadt Roding und überreichte einen Einkaufsgutschein. Ein Anliegen der Jubilarin war es, ihrer Familie für die Hilfe zu danken, „denn das gibt ihr immer wieder Kraft und Lebensfreude“. (rjk)

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