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Marktrat

Rückblick: 2018 wurde einiges bewegt

Bürgermeister Markus Müller zählte bei der Abschlusssitzung in Neukirchen vor allem die zahlreichen Straßensanierungen auf.
Von Helga Brandl

Stellvertretend für alle Partnerinnen der Markträte gab es Blumengrüße für die Ehefrauen der drei Bürgermeister Foto: kbr
Stellvertretend für alle Partnerinnen der Markträte gab es Blumengrüße für die Ehefrauen der drei Bürgermeister Foto: kbr

Neukirchen b. Hl. Blut. Geprägt von überwiegend positiven Ereignissen war 2018 ein Jahr, in dem einiges bewegt wurde. Bürgermeister Markus Müller hieß bei der Jahresabschlussfeier des Marktrates die beiden Vizebürgermeister Hans Kerscher und Uli Neumeyer sowie die Marktratskollegen mit ihren Partnerinnen im Restaurant „Klosterschänke“ willkommen. Als wichtigste Projekte 2018 nannte der Rathauschef die Sanierung der zahlreichen Straßenabschnitte von Vorderbuchberg nach Anger, des Föhrenwegs in Lamberg, der Kreuzwegstraße in Kolmstein sowie des ersten Abschnitts Brünst-Hochstraße.

Müller richtete den Dank an den Landkreis, der seinen Teil zur Oberbauverstärkung für die CHA44 (Rittsteig/Ortsausgang Richtung Neukirchen) beigetragen hat und im nächsten Abschnitt Rittsteig-Hanger in Angriff nehmen wird. Aufgrund der besonderen Verkehrsbelastung über Bayerns einzigen Grenzübergang über den eine Kreisstraße führt, Rittsteig/Svata Katerina (CZ), ist eine intakte Fahrbahn notwendig.

Die Erschließung für „Am Klapfenbach“ ist fertiggestellt und das Baugebiet erfreut sich guter Nachfrage. Eine Erneuerung erfuhren im Bereich der Schule der Allwetterplatz und die Sprunganlage, während im Frühjahr die Kugelstoßanlage und das Beachvolleyballfeld folgen.

Der Sportplatz wurde mit neuen Zäunen und einer Flutlichtanlage „aufgepeppt“. Im Wallfahrtsmuseum läuft eine neue Heizung mit Fernwärmeanbindung ans Rathaus mit heimischen Pellets. Für den Hochwasserschutz ist der Grunderwerb für das Rückhaltebecken RH4a abgeschlossen. Nun geht es an das Planfeststellungs-Verfahren. Nicht nur das Hochwasser beschäftigt den Marktrat, sondern auch zu wenig Wasser durch unzureichende Niederschläge und lange Trockenperioden. Hier verursachte heuer die Einzelwasserversorgung zuweilen Probleme, weshalb dies zu einem flächendeckenden Thema aufrücken wird.

Aufgrund der Trockenheit in diesem Jahr ist das „Käfer-Holz“ eine Herausforderung für die künftigen Jahre. Auch der Wald-Umbau wird dadurch beschleunigt, wie der Käfer-Befall auf der Hohenbogen-Nordseite zeigt. Der Klostergarten erfuhr durch die Unterstützung des Landkreises eine Überarbeitung mit neuer Beschilderung.

Eine sehr erfreuliche Entwicklung nehmen die Zahlen der Übernachtungen in der Marktgemeinde, die sich weiterhin bei einer Viertel-Million bewegen und einen Spitzenplatz in der Oberpfalz belegen. Insgesamt sind die Finanzeinnahmen durch Gewerbesteuer und Kurbeitrag stabil. Obwohl im Jahr 2018 erhebliche Investitionen getätigt wurden, konnte die Verschuldung zurückgeführt werden.

Sparsam im Unterhalt zeigt sich die prächtige Weihnachts-Beleuchtung, die heuer bis zur Wallfahrtskirche erweitert werden konnte. In seinem Ausblick auf 2019 stellte Bürgermeister Müller den Planungsbeginn (RH1) des Hochwasserschutzes, weitere Straßensanierungen, die Erschließung des Gewerbegebietes für den Netto-Neubau bis Jahresende, die 3. Stufe des Breitband-Ausbaus zusammen mit dem Landkreis, den Abschluss des Bauhof-Neubaus sowie Maßnahmen für die Zukunft der Kläranlage in Aussicht.

Das kommende Jahr wird geprägt sein von kirchlichen Jubiläen: Neben dem zehnjährigen Bestehen des Klostergartens ist am 1. Mai „30 Jahre Choden-Wallfahrt“ und am 8. September 660-jähriges Gründungsfest der Gemeinde Loucim (CZ) mit Glockenweihe. Als Höhepunkt im Jubiläumsjahr gelten die Feierlichkeiten bei der Loucim-Wallfahrt am 9. November, wenn das Original-Gnadenbild – die Neukirchner Madonna – für einen Tag an ihren Ursprungsort zurückkehrt. (kbr)

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