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Rückblick

Das war das Jahr 2018 in Schmidmühlen

Ein ereignisreiches Jahr 2018 mit vielen großen und kleinen besonderen Momenten erlebte der Markt Schmidmühlen.
Von Josef Popp

Der absolute Höhepunkt des gesellschaftlich-kulturellen Lebens war das 40. Marktfest. Fotos: Josef Popp
Der absolute Höhepunkt des gesellschaftlich-kulturellen Lebens war das 40. Marktfest. Fotos: Josef Popp

Schmidmühlen.Das Jahr 2018 wird sicher als eines der heißesten in die Chronik des Marktes Schmidmühlen eingehen. Und als ein Jahr, in dem einiges los war. Viel wurde gebaut, gefeiert und „auf die Beine gestellt“. Im November konnte eine der großen Hochbaumaßnahmen abgeschlossen werden, nämlich die Sanierung des Hammerschlossstadels. Mittlerweile wird der Stadel intensiv genutzt.

Zwei Erschließungsmaßnahmen wurden ebenfalls abgeschlossen. Mitte August konnte das Baugebiet „Lauterachblick“ offiziell zur Bebauung freigegeben werden. Es umfasst 21 Parzellen, wobei 14 Bauplätze dem Markt zum Verkauf zur Verfügung stehen. Was natürlich den Erschließungsarbeiten heuer zugutekam, war das Sommerwetter, das ohne die oft üblichen Wetterkapriolen die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigte. Die Firmen konnten so die vorgegebenen zeitlichen Planungen erfüllen.

Weichen für die Zukunft gestellt

Ebenfalls abgeschlossen wurde das Projekt Gewerbegebiet „Gewerbepark“. Dieses Gebiet ist vorwiegend für nicht erheblich lärmintensive Betriebe vorgesehen, darunter sind Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, Lagerhäuser, Lagerplätze oder öffentliche Betriebe zu verstehen. Im Zusammenhang mit der Freigabe des Gewerbegebietes wurde ein weiteres Projekt in Angriff genommen: ein neuer Bauhof für den Markt. Gleich im Anschluss an die Freigabe des Gewerbegebietes erfolgte der Spatenstich. Dieses Projekt schlägt mit rund 1 300 000 Euro zu Buche. Ende nächsten Jahres wird der Bauhof in der Bahnhofstraße der Vergangenheit angehören.

Ein Rückblick in Bildern:

Die Höhepunkte in Schmidmühlen 2018

Interessant ist immer auch ein Blick in die Statistik. So fasste der Marktgemeinderat in zwölf Sitzungen 165 Beschlüsse. Ferner tagten je einmal der Finanzausschuss und der Kulturausschuss, dreimal kam der Bauausschuss zusammen. Die Einwohnerzahl ist im Vergleich zum vergangenen Jahr gestiegen, und zwar von 2295 auf 2347 Einwohner, was ein Plus von 52 Personen ausmacht. 16 Geburten stehen 19 Sterbefälle entgegen. Erfreulich ist die hohe Zahl von Zuzügen: 158 waren es, während die Marktgemeinde 123 Wegzüge verzeichnet.

Überraschend – für den einen mehr, für den anderen weniger – war im Markt Schmidmühlen das Ergebnis der Landtagswahl. Die CSU kam bei den Zweitstimmen auf 42,30 Prozent, gefolgt von der AfD mit 16,28 Prozent, den Freien Wählern mit 14,44 Prozent und der SPD, die 8,87 Prozent der abgegebenen Zeitstimmen auf sich vereinigen konnte.

Marktfest und Jubiläen

Der absolute Höhepunkt war im gesellschaftlichen Leben sicher das 40. Marktfest. Seit eben knapp vier Jahrzehnten gibt es dieses Ereignis in der Lauterachtalgemeinde und jedes Jahr erlebt es eine Renaissance. Vitaler denn je feierte der Süden des Amberg-Sulzbacher Landes mit den Vereinen und Gastwirten, die ein Programm voller schöner Erlebnisse auf die Beine gestellt haben, mehrere Tausend Besucher kamen nach Schmidmühlen. Selten zuvor hieß es schon so früh bei den Vereinen: „Würstl aus, Kuchen aus, Forellen aus!“

Sehen Sie hier die schönsten Bilder vom Marktfest:

Jubiläumsmarktfest in Schmidmühlen

Drei Vereine konnten ein Jubiläum feiern: Die Sportschützen blickten auf 125 Jahre Vereinsgeschichte und der Katholische Frauenbund auf 100 Jahre, der Männergesangverein „Liederkranz“ feierte mit einem Liederabend sein 60. Wiedergründungsfest. Von zwei Personen, die Schmidmühlen lange geprägt hatten, musste man Abschied nehmen: Ehrenbürger Baptist Fischer und Rektor a. D. Franz Fuchs. Auch die Blaskapelle musste einen schweren Verlust hinnehmen: Ihr Dirigent Sepp Lobenhofer verstarb viel zu früh kurz vor Weihnachten.

Erinnerung

Historische Fotos erzählen Geschichten

Die alten Aufnahmen im Schmidmühlener Heimatkalender führen zurück in alte Zeiten. Der Kalender ist fast ausverkauft.

Alles rund um den Jahresrückblick in Amberg lesen Sie hier.

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