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Geld

1,3 Millionen für die Kinder in Train

Die Gemeinderäte sind mit dem Investitionsprogramm einverstanden. Der Bürgermeister spricht von einem Erholungsjahr.
Von Wolfgang Abeltshauser

Viel Geld wurde und wird in Gebäude in Train gesteckt. Foto: Patrick Pleul/dpa
Viel Geld wurde und wird in Gebäude in Train gesteckt. Foto: Patrick Pleul/dpa

Train.Kommen alle Ausgaben, wie im Investitionsprogramm eingetragen, wird die Kommune Train in diesem Jahr laut Bürgermeister Gerhard Zeitler (UL) für Maßnahmen 2,8 Millionen Euro ausgeben. Die Gemeinderäte haben da nichts dagegen. Bei der Vorstellung in der jüngsten Sitzung blickte Zeitler gelassen auf die Zahlen. Er sprach von einen relativ niedrigen Haushalt. Die Kommune sei in einer Erholungsphase, bevor es in den kommenden Jahren wieder mehr zu tun gebe.

Trotzdem ist – stand jetzt – viel Geld verplant. Allein 1,3 Millionen Euro entfallen auf die Erweiterung des Kindergartens, die im Herbst abgeschlossen sein soll. Insgesamt wird dieses Projekt nach den Worten des Bürgermeisters 1,7 Millionen kosten. Es gibt aber auch Fördermittel – über das Finanzausgleichsgesetz. Wie bereits berichtet, soll aus dem zwei- ein drei-gruppiger Kindergarten werden. Dafür gebe es deutlich mehr Förderung – dazu wird der zusätzliche Platz ohne Zweifel benötigt.

Im Notfall in den alten Sitzungssaal

Die derzeit laufende Umfrage unter den Eltern zeige das deutlich. Der Bürgermeister hofft, dass bis September die Arbeiten erledigt sind. „Wir haben aber auch einen Notfallplan“, betonte er auf Nachfrage von Michaela Marx (UW). Sollte die Baustelle länger laufen, würden die Kommune für die Kinder einige Wochen lang den ehemaligen Sitzungssaal aufsperren. Derzeit laufen laut Zeitler Ausschreibungen für die Baumeister-, Sanitär- und Heizungsarbeiten. Bald soll vergeben werden.

Die letzte große Tat

Vor allem in den kommenden Jahren steht dann Arbeiten beim Bräustüberl im Mittelpunkt. Heuer geht es wohl vor allem ums Planen. In den kommenden drei Jahren sind aber über zwei Millionen Euro angesetzt, die alten Mauern zu sanieren und mit neuem Leben zu füllen. Es wäre die letzte große Tat rund um die Gesamtmaßnahme Zehentstadl.

Bis 2020 Jahr soll Platz geschaffen werden für weitere Wohnhäuser und Gewerbebauten. Im nördlichen Bereich von St. Johann soll ein zusätzliches Wohnbaugebiet entstehen. Über 400 000 Euro sind dafür vorgesehen. Heuer geht es vor allem darum, Grund zu erwerben und zu planen. Ähnlich sieht es für ein neues Gewerbegebiet aus, das ebenso in St. Johann entstehen soll. Vorläufig sind hier 500 000 Euro vorgesehen. Den Planungsauftrag vergaben die Räte in ihrer Sitzung.

Train will den Bienen helfen

  • Programm:

    Die Kommune macht bei einem Projekt mit, das zum Ziel hat, Blühflächen als Lebensraum für Insekten zu schaffen. So sagte es Bürgermeister Gerhard Zeitler. Es gibt Fördergelder dafür.

  • Forderung:

    Robert Maier (UW) will, dass auch Landwirte in der Region Flächen dazu nutzen – etwa dort, wo Getreide nicht gut wachse. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran und macht das. (wo)

Eine wichtige Maßnahme ist sicherlich, der Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug zu kaufen. Wie berichtet, wird das in den kommenden Monaten über die Bühne gehen. Zeitler geht davon aus, dass das Fahrgestell bereits heuer zu bezahlen ist. Dafür sind 100 000 Euro eingestellt. Insgesamt wird der Wagen rund 450 000 Euro kosten.

Ein Blick auf Wege und Straßen soll in der kommenden Zeit nicht ausbleiben. Konkrete Planungen und exakte Kostenschätzungen gibt es noch nicht. Aber einige Fahrbahnen müssen saniert werden. Auf dem Plan stehen die Dorfstraße in Mallmersdorf, die Verbindung von Train nach Siegenburg und auch die Ortsdurchfahrt Neukirchen.

Weitere Arbeiten

Diese Projekt sind im Investitionsprogramm schon festgeschrieben. Armin Stiegler (CSU) stellte dazu fest, dass die Fahrbahn zur Kläranlage nicht mehr in besten Zustand sei. Zeitler gab ihm hier recht. Die wichtigsten Schäden sollen repariert – später über einen kompletten Neubau entschieden werden.

Stiegler erkundigte sich über den Stand der Vorbereitungen für die Hochwasserschutz-Maßnahme in Mallmersdorf. Dieses und kommendes Jahr stehen dafür 130 000 Euro im Plan. Auch hier befindet man sich laut Zeitler in der Planungsphase – und Grund müsse noch erworben werden. Auch im südlichen Bereich von Train werden in diesem Jahr Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt. Im Ortsteil St. Johann gehe es laut Zeitler vor allem darum, das Regenrückhaltebecken zu Ende zu bauen. Danach könne über weitere Arbeiten nachgedacht werden.

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