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Abbacher Liste der Freien Wähler steht

Die erste Gruppierung benennt ihre Kandidatenliste für den Marktrat. Drei Gemeinderäte treten nicht mehr an.
Von Gabi Hueber-Lutz

Die Mannschaft der Freien Wähler Bad Abbach Foto: Gabi Hueber-Lutz
Die Mannschaft der Freien Wähler Bad Abbach Foto: Gabi Hueber-Lutz

Bad Abbach.Als erste Gruppierung der Großgemeinde haben die Freien Wähler ihre Liste mit den Bewerbern um einen Sitz im Gemeinderat bei den Kommunalwahlen im März 2020 verabschiedet. Die Zustimmung war einhellig. Alle 47 anwesenden Wahlberechtigten stimmten für den Vorschlag. Listenführer ist der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, Christian Hanika.

Die Plätze zwei bis sechs gehören - mit einer Ausnahme - amtierenden Gemeinderäten. Auf Platz zwei steht Fraktionssprecher Josef Meier. Platz drei hat Ruth Schmuck inne, die bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Gremium vor zirka zwei Jahren Gemeinderatsmitglied der Zukunft Bad Abbach und dritte Bürgermeisterin war. Sieglinde Wasöhrl, Josef Schelkshorn und Gerhard Weinzierl sind die weiteren amtierenden Gemeinderäte auf der Liste. Die langjährigen Gemeinderäte Josef Geitner und Hermann Seidl-Schulz sowie Anton Englmann kandidieren nicht mehr. Ziemlich niedrig ist der Frauenanteil auf der Liste. Nur vier der 24 Bewerber sind weiblich.

Einen starken Auftritt hat dagegen der Sport. Mit Marc Weigl, dem Vorsitzenden des TSV Bad Abbach, Christian Hartl, einem der Vorsitzenden des TV Oberndorf und Michael Straub, dem ehemaligen Vorsitzenden des SV Lengfeld, sind fast alle Sportvereine der Großgemeinde auf dieser Liste vertreten. Auch eine musikalische Liste hat Hanika präsentiert. Mit Viktor Dukart, Brigitte Hanl und Heiner Reichert finden sich drei Musiker auf dem Wahlvorschlag.

Mix der Generationen

Zirka ein Drittel der Liste ist mit Vertretern der Generation der um die 30-Jährigen besetzt. Ungefähr gleich groß ist der Anteil der Generation um die 60 Jahre. Mit Ausnahme von Dünzling sind alle Ortsteile mit Kandidaten auf der Liste vertreten. Die weiteren Namen in der Reihenfolge ab Platz 7: Michael Straub, Johann Schnagl, Christian Hartl, Matthias Reil, Alois Schmidbauer, Daniel Seidl-Schulz, Petra Fuchs, Brigitte Hanl, Heiner Reichert, Marc Weigl, Günther Saiko, Victor Dukart, Andreas Stuhlfelder, Dominik Hoffmann, Dr. Christian Meisl, Markus Pirthauer, Tobias Fleischmann und Matthias Schröppel. Die Ersatzkandidaten sind Nicolas Ostermeier, Christine Zisler-Hupf und Marlene Semmler-Hanf.

Wie Hanika sagte, sei ein Neuanfang im Gemeinderat dringend nötig. Die Freien Wähler stellten deshalb eine Liste mit vielen jungen Leuten „mit viel Grips und Bekanntheitsgrad“ auf. Man brauche natürlich auch erfahrene Leute, und die Liste der Freien Wähler stellt nach Einschätzung Hanikas eine perfekte Mischung dar. Was die Berufe betrifft, habe man vom Mauerer bis zum Anwalt alles zu bieten. So eine Liste müsse eine Mischung darstellen, wie sie das richtige Leben eben auch habe, sagte Ludwig Wachs, der sich nächstes Jahr ja aus der Gemeindepolitik verabschieden wird. Er schwor die Kandidaten auf den Wahlkampf ein und zog dabei auch eine kleine Bilanz seiner Arbeit.

Mitunter sei zu hören, dass in Bad Abbach nichts passiert sei, sagte Wachs. Diese Behauptung dürfe man keinesfalls so stehen lassen. In den 18 Jahren seiner Amtszeit seien über 70 Millionen Euro in die Großgemeinde investiert worden und das trotz der Probleme beim Ausstieg des Roten Kreuzes. Wachs zählte viele Investitionen auf, die stattfanden. Allen voran die Investitionen in die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.

Freude auf den Wahlkampf

Offensichtlich herrscht bei der Gruppierung Aufbruchsstimmung. Die Kandidaten stellten sich einzeln vor, sprachen über ihre Ziele und Wünsche und es wurde viel gelacht bei diesen Vorstellungen. Man fiebere einer seriösen Wahl entgegen, sagte Hanika, habe aber auch viel Spaß und Freude an der Arbeit. Verschiedene Arbeitsgruppen seien bereits mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigt. Am Ende verkündete Wachs das Ergebnis: „100 Prozent Zustimmung. Alle wollen dasselbe.“ Um dies zu verdeutlichen warteten die weißen Shirts mit der Aufschrift „Team Hanika“ schon auf die frisch gebackenen Kandidaten.

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